Quer durch Deutschland und zurück!

Das Einpacken wird irgendwann zur Routine. Jeder Handgriff sitzt und jede Tasche hat im geräumigen Caddy seinen Platz. Es war eine gute Entscheidung, mit dem Einpacken am frühen Morgen zu beginnen, da die Temperatur im Laufe des Tages immens steigen sollten. Zum Fahren war es dann doch irgendwann nicht mehr angenehm, da meine Klimaanlage vor einigen Monaten den Geist aufgegeben hat und ich habe irgendwie nicht die Zeit gefunden, eine Werkstatt aufzusuchen, um es reparieren zu lassen. Schließlich wollte ich das schöne Wetter und die freien Tage am Wasser verbringen. Alex und ich waren mit dem Einpacken fast zur gleichen Zeit fertig.

 

Nach einer Verabschiedung stieg jeder in sein Auto und wir fuhren in unterschiedliche Richtungen los. Mein Weg führte wieder in Richtung Norden. Ich fuhr noch eine Weile entlang des Flusses und mein Blick schweifte regelmäßig darüber. Das fließende Gewässer, die Kurven, unterschiedliche Breiten, das Ungewisse und die Frage, wie viele verborgene Schätze der Fluss wohl noch besitzt und ob er diese irgendwann mal zum Vorschein bringen wird? Genau DAS macht den Fluss für mich attraktiv und die Angelei dort so spannend. Die Bedingungen können sich von einen Tag auf den anderen ändern und das Angeln entweder zu einem unvergesslichen Erlebnis machen oder zur Hölle, an der man sich die Finger verbrennt.

 

Bevor es zur nächsten Session gehen sollte, machte ich noch einen kleinen Abstecher zu meinem Onkel, um ihm einen Besuch abzustatten und einfach mal ordentlich zu duschen. Bei dieser Gelegenheit habe ich das Grab von meiner Oma und meiner Tante  besucht. Schließlich wusste man ja nicht, wann es einen wieder in diese Gegend verschlägt, denn die Entfernung macht es einem nicht so einfach regelmäßig dort zu sein. Von dem Parkplatz lief ich einige Meter und betrat das Gelände des Friedhofes. Das Gefühl der Trauer, welches ich vorher unterdrückt habe, machte sich in mir breit und die Gedanken an die Vergangenheit wurden wieder geweckt. An den Gräbern verbrachte ich etwas Zeit, um etwas nachzudenken. In der Zeit zupfte ich das wenige Unkraut von den Gräbern weg, welches in den letzten Tagen dort gewachsen ist und befüllte die Blumenvasen mit den mitgebrachten frischen Blumen. Nach einer Weile ging ich wieder in Richtung Parkplatz und dachte darüber nach, wie viel Zeit wir in unserem Leben für die unbedeutenden Dinge verschwenden und wie wir es verlernt haben die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Sei es im Beruf, in einer Beziehung oder in unserem Hobby. Man streitet, diskutiert oder ärgert sich über Dinge im Leben, die wenig Bedeutung haben, aber den gemeinsamen Erlebnissen und der gemeinsam verbrachten Zeit schenken wir wenig bis gar keine Aufmerksamkeit.

 

Am Auto zurückgekehrt, sollte es endlich wieder in Richtung Autobahn gehen. Schließlich hatte ich noch gut 3 Stunden Autofahrt vor mir und an einem Donnerstag wollte ich nicht unbedingt im Berufsverkehr hinter gestressten Autofahrern und LKW schlendern. Auf dem Weg zum See habe ich mich während der Fahrt telefonisch mit meinem Angelpartner abgestimmt. Jan musste an dem Tag etwas länger arbeiten und der Plan sah so aus, dass ich erst einen Platz für uns aussuche und eventuell schon etwas Location betreibe, um vielleicht  die ersten Spots oder Unebenheiten ausfindig zu machen. Für mich war der See ein unbeschriebenes Blatt und ich hatte kaum Vorstellungen, was mich dort erwartet. Nur über Google habe ich mir vorher einen Überblick verschafft. Auch für Jan war dieser See; Neuland angel-technisch gesehen. Also waren wir beide darauf gespannt, was uns dort erwarten würde. Über das Telefon hat mich Jan schon mal etwas eingewiesen und mir gesagt, wo ich das Auto abstellen kann und wie ich ans Ufer komme, da er zuvor diesen einmal besuchte. Die Autofahrt verging relativ schnell und zum Glück war die Autobahn nicht so voll.

 

Kurz vor dem See wurde noch ein Supermarkt aufgesucht, um die nötigen Vorräte für die nächsten Tage aufzustocken. Was das Futter für die Fische angeht, naja davon habe ich immer zu viel bei. Schließlich weiß man ja nicht, was einen erwartet und lieber lasse ich etwas im Auto, als dann ohne Futter da zu sitzen oder eventuell die Session abzubrechen, weil es zu gut läuft.

 

Nachdem das Auto auf dem durch Jan empfohlenen Parkplatz abgestellt wurde, wurde das eigene Ufer direkt inspiziert. Die ins Auge geworfene Stelle gefiel mir ganz gut und von da aus konnten wir fast den gesamten See befischen. Leider fiel mir auf, dass auf der gegenüberliegenden Seite zwei Angler saßen und nur schwer konnte ich deren Ruten erkennen. Dadurch konnte ich nur vermuten, in welchem Bereich des Sees sie ihre Montagen abgelegt haben. Es blieb mir nichts anderes übrig, als rüber zu fahren und mal das Gespräch zusuchen, um zumindest zu erfahren, welchen Bereich wir befischen könnten, ohne uns gegenseitig in die Quere zu kommen. Auf der anderen Seite angekommen sprach ich die beiden Jungs an. Am Anfang waren sie etwas verschlossen, aber im Laufe des Gespräches haben sie mir ein paar Informationen mitgeteilt. Nach dem Gespräch war ich etwas enttäuscht, da sie die Ruten in verschiedene Richtungen ausgelegt haben und uns dadurch nur etwas von dem eigenen Ufer und eine Bucht übrig blieb. Diese (nicht) erfreuliche Nachricht überreichte ich meinem Partner und er fragte, ob wir eventuell doch auf ein anderes Gewässer ausweichen sollten. Nach einer kurzen Überlegung schlug ich vor, hier zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen. Vielleicht könnten wir ja doch den einen oder anderen Fisch fangen oder zumindest die ersten Erfahrungen an dem See sammeln. Jetzt hieß es schnell das Auto entladen, die Sachen das steile Ufer runter schleppen und aufbauen. Zuerst wurde nur das Nötigste runtergebracht. Den Rest wollte ich nach und nach, nachdem die Ruten ausgelegt wurden, ans Ufer schaffen. Schließlich habe ich schon ziemlich viel Zeit durch das Herumstöbern am Ufer verloren. Ich befand mich gerade auf dem See, als Jan das steile Ufer runterkam. Ich drehte wieder um und paddelte Richtung Ufer. Dort begrüßten wir uns und freuten uns auf unsere zweite gemeinsame Session des Jahres. Leider schafften wir es aus beruflichen und privaten Gründen nicht öfters gemeinsam ans Wasser, aber umso mehr freuten wir uns auf diese Session. Nachdem auch die Sachen von Jan am Ufer waren, fing er langsam mit dem Aufbau an. Ich sprang in mein Boot und fuhr noch einige Runden auf dem See. In der Bucht, die uns zur Verfügung stand, konnte ich einige kleine Fische entdecken. Es erfreute mich, da die Chance dadurch auf einen Fang deutlich angestiegen ist. Ich vermutete dort mehr Fische, da auch der Wind fast die ganze Zeit in diese Bucht reindrückte und bei der Hitze kann es die Angelei positiv beeinflussen. Mit dem GTM Fish Hawk konnten wir zusätzlich noch die Sprungschicht ermittelt. Ich für meinen Teil wollte mit beiden Ruten über der Sprungschicht bleiben, während Jan erst mal was anderes ausprobieren wollte. Wir entschieden uns fast den kompletten Zugang zur Bucht großflächig

 

 

zu befütterte, um die vorbeiziehenden Fische auf das Futter aufmerksam zu machen und sie dann dort beim Fressen abzufangen. Eine Rute legte ich an das eigene Ufer unweit von einem ins Wasser gefallenen Baum ab. Aufgrund des klaren Wassers konnte ich dort eine alte Fressstelle ausfindig machen. Als Köder benutzte ich zwei XXL-Maiskörner und eine Fake PopUp Tigernuss. Gefüttert habe ich auch nur zwei Hände Partikel. Die anderen drei Ruten verteilten wir, wie zuvor abgesprochen in dem Zugang zur Bucht. Ich legte meine zweite Rute rechts am Zugang und über der Sprungschicht ab. Als Köder benutze ich wieder mal den White Fish Galric von COD in 15mm und einen neutralen pinken PopUp in 10mm. Die Farbkombinationen finde ich sehr interessant, da der White Fish Galric im Wasser eine Art Purpur annimmt und dadurch auch ohne PopUps sehr auffällig und interessant aussieht. Aber nicht nur das Optische, sondern auch die Kombination aus Fischmehl, Robin Red und Knoblauch hat mir schon so einige gute Fische gebracht. Dadurch hat der Köder mein vollstes Vertrauen und das ist das wichtigste beim Angeln. Vertrauen in sein eigenes Handeln. Jan legte eine Rute in der Mitte unterhalb der Sprungschicht und eine links auch oberhalb ab. Danach verteilten wir großflächig das Futter; bestehend aus Partikel und Boilies in unterschiedlichen Größen und Formen. Dabei verzichteten wir mit Absicht auf eine Schaufel und verteilten das Futter mit den Händen. So wollten wir das punktuelle Liegen des Köders am Grund vermeiden. Jedes einzelne Korn und jeder Boilie wurde per Hand ins Wasser befördert. Die Abendstunden verliefen ruhig. Erst kurz bevor wir schlafen gingen, meldete sich die Rute, die am eigenen Ufer lag. Ich konnte den ersten Fisch erfolgreich landen. Hierbei handelte es sich um einen kleinen Graser. Der erste Fisch war gelandet und das machte Hoffnung auf mehr. Erst am nächsten Morgen lief auch eine Rute von Jan ab. Nach einem schönen Drill konnte auch er den ersten Fisch landen. Hierbei handelte es sich um einen schönen Schuppi, der unterhalb der Sprungschicht in dem Zugang zur Bucht biss. Kurze Zeit später bekam auch ich einen Biss. Verlor den Fisch aber leider. Doch was die nächsten Tage passierte, war einfach unglaublich. Nachdem Jan schon einige Fische fangen konnte, musste ich an meiner Rute auch etwas verändert. Ich zog meine Rute tiefer in den Zugang rein und legte sie nicht weit von der Bucht ab. Danach ging es bei mir auch Schlag auf Schlag. Die Fische bissen wie verrückt und wir drillten einen Fisch nach dem anderen. Die meisten Fische bissen über der Sprungschicht und es lief wie am Schnürchen. Die Fische waren nicht die schwersten aber wir hatten sie auf unserem Platz. Was uns aber dabei auffiel, war die

 

Kampfstärke der Fische. Diese war außergewöhnlich und sogar die ganz kleinen Fische hatten mächtig Power und kämpften besser als manch einer mit deutlich mehr als 20 Pfund. So verbrachten wir den ganzen Tag mit drillen. Wir konnten teilweise nicht mal einen Kaffee in Ruhe trinken. Was uns ja selbstverständlich nicht gestört hat, da wir ja schließlich zum Angeln da waren und nicht zum Kaffeekränzchen. Eine Situation möchte ich hervorheben. Ich bekam einen Biss. Drillte den Fisch vom Boot aus und kescherte ihn erfolgreich. Am Ufer angekommen stand Jan schon bereit und übernahm den Fisch. Nachdem wir ihn versorgt hatten, fuhr ich die Rute wieder auf den Spot. Dort angekommen legte ich die Rute wieder sauber ab und fütterte noch etwas nach. Danach machte ich mich auf dem Weg zum Ufer. Am Ufer übergab ich die Rute Jan und befestigte das Boot. Jan hielt in der Zeit die Rute in seiner Hand und plötzlich hörte ich FISCH, FISCH. Ich verstand nicht, was er meinte, aber als ich meinen Kopf hob, sah ich das Jan mit der gerade abgelegten Rute stand und diese in dem Moment ziemlich krumm war. Er wollte mir die Rute direkt wieder übergeben, aber ich sagte ihm, dass er es machen soll, da ich ja schließlich gerade erst einen Fisch gedrillt hatte. Den Fisch konnte er auch erfolgreich landen und wir waren schon etwas baff von der Situation und machten uns über das Geschehene lustig. Der Freitag verlief super und jeder von uns hat schon richtig gut gefangen. Ich habe irgendwann schon aufgehört zu zählen, aber an dem Tag fing alleine ich so um die 10 Fische. Die Fische hatten zum Glück Gnade mit uns und hörten ab zirka 23 Uhr mit dem Fressen auf und klingelten uns gegen 6 Uhr morgens erst wieder wach. Ab da begann dasselbe Spiel von vorne. Uns blieb nur noch eine Nacht und wir wollten

 

mal was Neues ausprobieren. Die Jungs von der anderen Seite verließen den See im Laufe des Vormittages und so hatten wir den See komplett für uns. Mein Partner wollte neue Plätze ausprobieren, während ich weiterhin in dem Zugang fischen wollte. Aber auch ich änderte etwas. Meine Rute am eigenen Ufer brachte keinen weiteren Fisch, also nahm ich diese raus. Dabei fiel mir auf, dass das Futter nach dem Graser unangetastet liegen geblieben ist. Anscheinend fischte ich mit der Rute komplett an den Fischen vorbei aber ich ließ sie die letzten Tage trotzdem unangerührt in der Hoffnung liegen, dass da doch noch eventuell ein Dicker vorbeikommt. Leider war es nicht der Fall. Nun hieß es etwas umdenken und versuchen an den kleineren Fischen vorbei zu angeln. Mein Plan sah wie folgt aus. Den Futterplatz konzentrierter anlegen und beide Ruten abseits des Platzes auszulegen. Eine Rute fischte ich mit einem einzelnen Pinken und geruchsneutralen 20mm PopUp ohne Beifutter und ungefähr 6 Meter vor dem Futterplatz. Die andere Rute beköderte ich mit 2x24mm White Fish Garlic und legte auch diese Rute abseits des Futterplatzes ab. Gefüttert wurden nur zwei Hände 24-er. Ab da kehrte bei mir Ruhe ein. Jan fing weiterhin vereinzelt  Fische auf den

neuen Plätzen. Erst gegen 22 Uhr meldete sich meine 24er Rute mit einem heftigen Run. Ich nahm die Rute auf und sprang sofort ins Boot. Der Fisch wehrte sich heftig. Er stand ziemlich tief und ich hatte Schwierigkeiten ihn hochzupumpen. Nach einem schönen Drill konnte ich ihn landen. Im Gegensatz zum Rest war es ein schwererer Fisch und durch seine schlanke Form und eine breite Schwanzflosse konnte er im Drill viel Druck aufbauen. Am nächsten Morgen sollte der Wecker um 6 Uhr morgens klingeln, aber da war einer etwas zu voreilig und legte wieder einen unglaublichen Run hin. Es war wieder die 24er Rute. Dieser Fisch kämpfte noch heftiger als der am Vorabend und ich habe Mühe gehabt ihn aus der Tiefe nach oben zu befördern. Nach einer Weile lag auch dieser Fisch in meinem Kescher. Jan stand schon ungeduldig am Ufer und wartete gespannt. Es war wieder ein guter Fisch. Etwas runder als der vom Vorabend, aber auch ein toller Fisch, über den ich mich riesig freute.

 

 

Das war auch der letzte Fisch der Session. Danach holten wir die Ruten ein und fingen mit dem Einpacken an. Es war eine super Session mit vielen Fischen und einer tollen Zeit mit meinem Partner. Im Allgemeinen war es eine unglaubliche Woche. Vielleicht lag es auch daran, dass ich von vornherein meine Schwerpunkte anders gelegt habe und nicht wie meistens “verkrampft” versucht habe einen Fisch zu fangen. Natürlich hatte ich in dieser Zeit auch das Glück auf meiner Seite und vielleicht meinte irgendjemand da oben es auch gut mit mir und mir den Wunsch nach einer “schönen Zeit mit guten Freunden” erfüllt. Es gibt ja doch diese kleinen Lichtblicke, die das Leben in einer schweren Zeit erfreuen und einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Wenn man nicht darauf hofft!

Manchmal läuft es im Leben nicht so, wie man es sich vorstellt und in dieser Zeit gibt es doch kleine Lichtblicke, die das Leben erfreuen und doch einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich glaube besser kann man das, was in den letzten Wochen passiert ist nicht beschreiben.

 

Aufgrund privater Umstände konnte ich kurzfristig eine Session planen, bei der es einmal quer durch Deutschland gehen sollte. Dabei war es mir wichtig eine gute Zeit mit guten Freunden zu verbringen und das Angeln “sollte” aus meiner Sicht dann doch im Hintergrund stehen. Trotzdem wollten wir das Beste geben um doch noch an den einen oder anderen Fisch zu gelangen.

 

An einem Donnerstag rief ich Alex an und fragte ihn, was er denn vorhätte und ob er Lust hätte sich mal zu treffen, um ein paar Köder ins Wasser zu halten. Ohne lange zu überlegen, sagte er mir sofort zu. Aber vorher musste noch die Sache mit den Gastkarten geklärt werden. Dazu fuhr er am nächsten Morgen zu einem Angelshop um zu prüfen, ob noch Karten vorhanden sind. Wir haben Glück gehabt und somit stand einer Session am Fluss nichts mehr im Weg. Aufgrund des Internets ist es heutzutage möglich die Spots auch aus der Ferne zu besprechen. Dazu fuhr Alex zu einem Flussabschnitt, den wir schon zwei Mal zusammen befischt haben. Dort angekommen, schickte er mir Bilder und Videos zu, um einen geeigneten Platz zu besprechen und gleichzeitig zu befüttern. Aufgrund der letzten Session, die Alex ein paar Wochen vorher dort durchgeführt hat, wussten wir, dass momentan sehr viel abgestorbenes Kraut im Strom unterwegs ist. Also entschieden wir uns für einen neuen Platz, der im Schatten des Stroms liegt. Die nächsten drei Tage befütterte Alex den Platz aus einem Mix bestehend aus Partikel, wie Mais und Tigernüssen und Boilies unterschiedlicher Größen, sowie halbierte, damit sie am Platz liegen bleiben und nicht die Futterspur unnötig in die Länge ziehen.

 

Die Karten waren gekauft, der Platz stand unter Futter und für mich standen nur zwei Punkte auf der To-Do Liste. Auto zu beladen und fünfeinhalb Stunden auf der Autobahn zu verbringen. Den Treffpunkt haben wir in der Nähe der Angelstelle ausgesucht und uns auf 7 Uhr morgens verabredet.

 

Am Treffpunkt angekommen, begrüßten wir uns herzlich, da wir uns schon ein halbes Jahr nicht gesehen haben und gingen erstmal einkaufen. Nach dem Einkauf ging es sofort ans Ufer und ich merkte, wie die Aufregung bei mir schon langsam anstieg. Die Flussangelei ist für mich immer was Besonderes, da man dort auf andere Gegebenheiten trifft, die man normalerweise nicht am heimischen See vorfindet.

 

Am Ufer angekommen, wurde nochmal alles abgesprochen. Nach dem Aufbau wurden die Ruten auf dem gefütterten Platz großflächig verteilt.

 

Jetzt konnte der gemütliche Teil beginnen und wir saßen und unterhielten uns ziemlich lange. Am ersten Tag konnten wir direkt einen kleinen Schuppi fangen. Der Rest des Tages und der Nacht blieben ohne Aktion. Während ich mir am nächsten Morgen einen Kaffee gemacht habe, dachte ich darüber nach, ob man eventuell zwei Ruten abseits des Platzes legen sollte um vielleicht die vorbeiziehenden Fische abzufangen. Kaum habe ich den Gedanken zu Ende gedacht, da kam Alex auf mich zu und sagte genau das gleiche zu mir. Das unsere Gedanken, was die Angelei betrifft, ziemlich ähnlich sind, dass wusste ich schon vorher und diese Situation bestätigte es nochmal. Bewaffnet mit einem Deeper ging es ans Ufer und wir begannen damit, uns die Bereiche genauer anzuschauen. Wir entschieden uns im tieferen Bereich und somit auch im Strom zu fischen. Dafür musste aber auch Futter auf die Distanz gebracht werden. Nun hieß es wieder Mal gemeinsames Ackern bei +35 Grad in der prallen Sonne. Der eine bereitete das Futter, der andere befördert es mit einer Futterrakete an den Platz und das in regelmäßigen Abständen, damit immer etwas Futter am Platz liegt. Aufgrund der Vielzahl an Döbeln und Welsen wiederholten wir es mehrmals am Tag.

 

So wie es sich herausgestellt hat, war die Entscheidung goldrichtig.

 

Um immer den gleichen Platz zu treffen und somit die Montagen an die untersten Kanten zu platzieren, wurde der Abstand abgemessen und die Schnur eingeklippt. Zwei der Vier Ruten wurden neu beködert und an dem neuen Platz platziert. Ich entschied mich für das altbewährte und beköderte meine Rute mit den Boilies von COD Baits.

 

Es dauerte auch nicht lange und die erst Rute meldete sich. Was dabei raus kam, hat uns das erste Mal die Sprache verschlagen. Das was auf der Matte lag, kann man mit einem Sechser im Lotto vergleichen. Der erste Fisch gepflügt vom neuen Platz und gleich ein wunderschöner. Es war ein Zeiler. Ein Zeiler aus einem Fluss!

Wir konnten es kaum glauben. Während ich kein Wort sagen konnte, fragte mich Alex die ganze Zeit ob mir bewusst ist, was wir da gerade gefangen haben? Mir war es bewusst. Nur konnte ich mich dazu nicht äußern.

 

Nachdem wir den Fisch versorgt haben, flog die Rute direkt auf den gleichen Platz. Für mich war jetzt schon die Session ein voller Erfolg und das was noch kommen sollte, wäre für mich einfach nur ein Bonusfisch. Es wäre auch nicht schlimm, wenn nichts Weiteres passiert wäre.

 

Im Verlaufe des Abends und der Nacht machte uns das Kraut das Leben zur Hölle und die Ruten wurden regelmäßig neu geworfen. Wir entschieden uns, die Rigs deutlich zu verlängern, damit das am Blei gesammelte Kraut nicht die Montage außer Gefecht setzt und wir dadurch das erneute Auswerfen in der Nacht vermeiden können.

 

Die Nacht blieb sehr ruhig. Bis kurz vor 6 Uhr der nächste Biss kam. Wieder an der weit entfernten Rute. Der Drill gestaltete sich als ziemlich unspektakulär und wir dachten bis zum Schluss, dass da entweder kein Fisch dran ist oder es ein ziemlich kleiner sein musste. Aufgrund der Menge an Kraut, die sich über Nacht am Blei gesammelt hat, spürte man vom Fisch so gut wie nichts. Am Ufer konnten wir dann feststellen, dass da doch was dran ist und man konnte zwischen dem gesamten Kraut auch ein paar Schuppen erkennen.

 

Im Kescher wurde der Fisch erstmal vom Kraut befreit und es entpuppte sich der erste größere Fisch der Session. Bei 13,5 kg blieb die Waage stehen und wir erfreuten uns über einen weiteren schönen Fisch aus dem Fluss.

Der Tag gestaltete sich bei uns immer nach dem gleichen Muster. Regelmäßig füttern und immer wieder die Schattenplätze aufsuchen, um der direkten Sonneneinstrahlung aus dem Weg zu gehen.

 

Wieder Mal verlief der Rest des Tages ziemlich ruhig. Am Abend genossen wir noch die Ruhe am Fluss und philosophierten über die unterschiedlichen Themen des Alltags. Gegen 22 Uhr verabschiedeten wir uns und jeder verkroch sich in seine eigene Höhle. Kurz vor 23 Uhr ging der Bissanzeiger von Alex los. Die Schnur knallte nur noch von der Rolle runter und der Bissanzeiger brüllte ohne Pause. Da Alex ein paar Schwierigkeiten hatte, aus seinem Schlafsack zu kommen, war ich als erster an der Rute. Ich wartete noch einen Augenblick, in der Hoffnung, dass Alex es doch noch erfolgreich aus seinem Zelt schafft. Aber es dauerte mir zu lange und ich nahm die Rute auf. Kurze Zeit später traf auch Alex am Ufer ein und ich wollte ihm die Rute übergeben aber er lehnte dankend ab.

 

Schließlich haben wir von vornherein besprochen, dass wir alles zusammen durchziehen und gemeinsam versuchen an den Fisch zu kommen. Die gemeinsame Angelei stand für uns an der ersten Stelle und derjenige der zuerst an den Ruten ist, der drillt auch den Fisch aus. Egal um wessen Rute es sich dabei handelt.

 

 

Der Drill gestaltet sich nach dem gleichen Muster. Die Fische kämpfen am Anfang im Strom, ziehen dann aber ans Ufer und lassen sich dort ran pumpen. Nur dieses Mal musste man deutlich mehr Schnur aufspulen, um den Fisch ans eigene Ufer zu dirigieren und es wäre doch alles viel einfacher, wenn der Fisch nicht unbedingt eine weitere Montage von mir eingesammelt hätte. Aber zum Glück verlief alles nach Plan und der Fisch lag im Kescher. Im Licht der Kopflampe sah der Fisch erstmal nicht schwer aus, aber als der erste Versuch mit einer Hand den Fisch aus dem Wasser zu heben, kläglich an mangelnder Kraft gescheitert ist, wusste ich dass das ein richtig guter ist und die Frage von Alex „Und wie schaut's aus?” konnte ich mit: “Das Ding ist heftig!” beantworten. Er belächelte mich etwas. Schließlich sah er dann, was da auf der Matte lag. Wir konnten es nicht fassen und es verschlug mir wieder die Sprache. Während Alex total am Durchdrehen war und am Ufer auf und ab lief, machte ich ohne nur ein Wort zu verlieren die Ruten fertig und feuerte sie wieder raus. Dazu bearbeitet ich den Platz wieder mit der Futterrakete, während Alex immer noch durchgedreht auf und ab lief.

Jeder verarbeitet seine Erlebnisse auf eine eigene Art und Weise. Manche brauchen erstmal eine Weile, um es zu verstehen und die anderen lassen einfach direkt alles raus. Nach dem alles erledigt war, setzten wir uns an unseren Tisch und besprachen nochmal das Geschehene und es war einfach unglaublich, was die Tage passiert war. Eine Session die relativ spontan zustande gekommen ist, entpuppte sich als ein Erlebnis, welches jeder von uns beiden nicht mehr so schnell vergessen wird.

 

Bei dem Treffen stand die gemeinsame Zeit im Vordergrund und dass wir dabei auch noch so schöne Fische fangen würden, hätte keiner von uns gedacht. Für mich war es nur wichtig einen guten Freund wiederzusehen und die Zeit an fremden Ufern, inmitten einer Berglandschaft zu genießen. Alex setzte sich einen +10kg Fisch als Ziel und dieses wurde weit übertroffen.

 

Da ich am nächsten Tag noch eine weite Strecken vor mir hatte, klingelte der Wecker um 6 Uhr morgens. Nach einem Kaffee wurden die Sachen eingepackt und nach einer Verabschiedung sollte die Reise für mich weitergehen aber nicht nach Hause, sondern zu einer weiteren Session.

Jugendmeeting

11 Freunde müsst ihr sein!

Wenn unser #BankWingMan etwas anpackt, dann richtig. Zusammen mit dem Hauptveranstalter und guten Freund, Alexander Decker, veranstaltete Marcel Baumann ein Jugendmeeting für insgesamt 10 Kinder, so die Anmeldungen. Kurz vor Schluss gab es dann noch einen Nachzügler und somit waren die 11 Freunde komplett. Es gab eine Menge Vorarbeit zu leisten für das Jugendmeeting, unter anderem mussten Sponsoren und Helfer organisiert werden. Mit im Boot, die Firma FOX und der Angelshop Löcknitz, um nur zwei zu nennen, aber natürlich beteiligte sich auch unsere Community. Jugendarbeit ist in der heutigen Zeit immens wichtig. Gerade unser Hobby erfordert es, den Kindern den sorgsamen Umgang mit der Natur näher zu bringen. Verantwortungsbewusstsein, Empathie und ökologisches Bewusstsein, um nur drei Ziele zu nennen. Trotzdem stand im Vordergrund das Angeln und in erster Linie geht es um den Spaß, die Kinder von der Straße weg zu holen und ein paar schöne Stunden am Wasser zu verbringen. Die Jungs hatten sich für die Kinder einige Highlights überlegt und es wurden verschiedene Workshops zum Thema Karpfenangeln durchgeführt. Dabei bekamen die Kinder gezeigt wie man richtig Futter anmischt und wie die Rigs perfekt gebunden werden. Auch die Jahreszeiten standen auf dem Programm, wieviel Futter zu welcher Jahreszeit und wo sich die Fische bei verschiedenen Temperaturen aufhalten. 

Der richtige Spot und wie man diesen findet, war ein weiterer Aspekt, der in einem Workshop behandelt wurde. Die Kinder waren begeistert und es wurden viele Fragen rund um die verschiedenen Themen gestellt. Natürlich haben die Jungs auch einige schöne Fische fangen können. Ein rundum gelungenes Event, das mit leuchtenden Kinderaugen belohnt wurde. Nach der Veranstaltung standen die Handys der Veranstalter nicht mehr still, direkt wurden sie von den Eltern nach einer Wiederholung des Events gefragt. Das nennen wir doch mal ein erfolgreiches Jugendmeeting. Und wir sagen „Danke“ an unseren Freund und #BankWingMan Marcel Baumann für seinen tollen Einsatz und sein Engagement.

The Great Lake

Lange habe ich mir vorgenommen ins gelobte Land zu fahren. Man liest und hört viel über die Gewässer dort. Doch die erste Tour von mir sollte an ein Gewässer von The Carp Specialist gehen. Nachdem ich mir einige Seen im Internet angeschaut hatte, fiel mir die Entscheidung relativ leicht. Es sollte das Gewässer sein, wo manch ein Angler schon mehr als graue Haare bekam: The Great Lake!  Nachdem ich  mich mit meinem Kollegen Jonas kurzgeschlossen habe, buchten wir die Tour.  Nun ging es an die Vorbereitung.  Da wir nicht wussten wie die Verhältnisse vor Ort sein werden, mussten wir  uns auf alles einstellen. Genau dies machte es interessant und spannend.  Die Zeit bis zur Tour verging wie im Flug und dann war der Abend da. Der Bus wurde beladen und die Spannung stieg. Nach der fünfstündigen Autofahrt kamen wir endlich am See an. Bevor wir unseren Platz beziehen durften, mussten wir an

der Platzverlosung teilnehmen. Da wir die niedrigste Zahl gezogen hatten, durften wir als erstes unseren Platz aussuchen. Unsere Entscheidung fiel auf den bekannten Platz „Death man corner“.

 

Als wir mit dem Aufbau unseres Camps fertig waren, ging es mit dem Boot aufs Wasser um den einen oder anderen Spot ausfindig zu machen.  Dies dauerte einige Zeit, denn der See war stark verkrautet und somit mussten wir zwischen dem Kraut die einzelnen kleinen Spots suchen. Zur späten Stunde legten wir unsere Ruten noch ab und gönnten uns danach unser erstes Bier. Denn jetzt war  Urlaub angesagt.  Nach einer Stärkung  legten wir uns schlafen. Doch für meinen Kollegen hielt der Schlaf nicht lange an. Im Morgengrauen wurde er von einem Dauerton geweckt und kurze Zeit später konnte er einen wunderschönen Koi von 15kg landen.

Mit guter Stimmung bereiteten wir unser Frühstück vor und fachsimpelten über Futtertaktiken und unterschiedliche Montagen.  Bei 25°, Sonne und leichtem Wind konnten wir uns so richtig entspannen. Nach der 3. Nacht tat sich bei mir noch immer nichts. Nun fing ich an zu grübeln und stellte meine Angelei in Frage. Habe ich mich für die richtigen Montagen entschieden? Sind meine Köder gut genug? Liegt mein Rig am Grund vernünftig? Als ich mich Mittwochmorgen gestärkt hatte, habe ich mir neue Rigs gebunden. Daraufhin suchte ich  mir neue Spots und legte die Ruten neu ab. Bei einem Spot hatte ich sogar Fische gesehen und so stieg meine Motivation ein

bisschen. Auch an diesem Tag tat sich bei mir leider nichts. Doch als ich Donnerstagmorgen den ersten Kaffee aufsetzen wollte, schrie meine Funkbox los. Ich konnte es erst nicht fassen, doch voller Adrenalin lief ich sofort ins Wasser und nahm meine Rute auf. Sofort merkte ich, dass der Fisch in den Büschen festsaß. Ich sprang ins Schlauchboot und ruderte in Richtung Fisch. Als ich am Fisch ankam, sah ich dass es nicht leicht wird den Fisch dort zu befreien. Kurze Zeit später kam mein Kollege mit seinem Faltboot angefahren. Nun war Teamwork angesagt. Ich hielt die Schnur auf Spannung und mein Kumpel versuchte sie zu lösen. Nachdem die Schnur aus einigen Ästen gelöst war, konnten wir den Fisch keschern.  Ich war echt glücklich! Die nächsten Tage tat sich leider nichts mehr. Dennoch genossen wir die Atmosphäre und hatten sehr viel zu lachen.  Dies macht nämlich einen guten Urlaub aus. 

 

Abschließend kann ich sagen: „Es war ein geiler Urlaub und ich komme wieder“

Tight Lines

Rudi

Hattrick

Jeder von uns war sicherlich schon einmal in der Zwickmühle Beruf, Familie und Hobby unter einen Hut zu bringen. Vor einigen Wochen hatte ich mich vorgenommen dies zu schaffen und entschied mich trotz des vollen Kalenders für einen Overnighter. So fuhr ich direkt nach der Arbeit an mein Hausgewässer. Als ich verspätet am See angekommen war, musste ich leider feststellen, dass meine bevorzugten Plätze von anderen Anglern belegt waren. Daher habe ich mich erstmal für einen Kaffee und ein kleines Pläuschen zu meinem Kumpel gesellt, der sein Lager an der gegenüberliegenden Seeseite aufgestellt hatte. Während unseren Gespräch hörte ich plötzlich zweimal ein lautes Klatschen auf dem See: Watercraft aktiviert, volle Konzentration auf’s Wasser! Nach kurzer Zeit konnte ich zwei Fische in einem Bereich des Sees lokalisieren, in dem ich sie nie vermutet hätte.

Ich überlegte nicht lange und bezog an einem der nicht ausgebauten Angelplätze Stellung. Ich bestückte meine frisch geschärften Haken mit Ködern aus dem Hause MTC Baits. Eine Rute mit einem „Balanced Hookbait“, die zweite Rute mit einem „Snowman“ - bestehend aus einem 20mm Freezer Supa Tuna und einem Pop up Easter Fruit. Zu guter Letzt kamen 2x20mm Freezer Supa Tuna an die dritte Rute. Als Beifutter kamen eine Hand voll 15 und 20mm Freezer Baits Supa Tuna hinzu. Nun saß ich da. Die Ruten standen halb im Zelt, Platz zum Keschern und für die Matte war gerade so vorhanden. Nach einem leckeren Abendbrot – gelobt sei der Sandwichtoaster – und einem Kaffee, habe ich mich ein wenig auf’s Ohr gehauen. Nach kurzer Zeit ertönte plötzlich ein Dauerton aus meinem Bissanzeiger. Nach einem kämpferischen Drill konnte ich diesen schönen Fisch zum Landgang überreden. Noch bevor es dunkel wurde, habe ich meine frisch montierte Rute erneut am selben Spot ausgelegt. Die ersten Wolken zogen auf und es lag ein Gewitter in der Luft. Daher verkroch ich mich ein mein Zelt und kochte mich noch einen Kaffee. Kaum war der Kaffee fertig, ertönte erneut der selber Bissanzeiger lautstark und ich stand wieder voll im Drillmodus. Ich merkte sofort, dass es einer der größeren Fische aus dem See war. Als der Fisch im Netz lag, war ich einfach nur happy und bekam mein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Die Nacht war sehr regnerisch und weitere Bisse blieben aus. Um Punkt 5 Uhr ging mein Wecker, denn ich wollte meine Ruten nochmal neu auslegen bevor die heiße Phase in den Morgenstunden begann. Ich holte alle Ruten rein und bestückte sie mit frischen Ködern. Danach machte ich mir ein Kaffee und beobachtete das Wasser. Plötzlich sah ich einen Fisch in Ufernähe. Ich zögerte nicht lange und legte ein meiner Ruten im Uferbereich ab. Danach habe ich es mir nochmal auf meiner Liege bequem gemacht und träumte ein wenig vor mich hin.  Nach weiteren zwei Stunden schrie plötzlich einer meiner Bissanzeiger auf. Als der Fisch im Kescher lag, bekam ich einen Dauerton auf der zweiten Rute. Ich konnte es nicht fassen. Nach gut zehn Minuten lag der zweite Fisch im Kescher. Ich war gerade dabei das Keschernetz aus dem Kescherstab zu lösen, da bekam ich den nächsten Fullrun auf der dritten Rute. In diesem Moment war ich echt überfordert. Zum Glück hatte ich meine Watstiefel an. Ich nahm die dritte Rute in die eine Hand und das Keschernetz in die andere und marschierte ab ins Wasser. Als der Fisch immer näher auf mich zukam, wurde ich sichtlich nervöser. Ich hatte noch keinen Plan, wie ich den Fisch landen soll. Als der erschöpfte Fisch vor mir war, nahm ich mein Keschernetz in die Hand und versuchte ihn zu keschern. Beim dritten Versuch hat es endlich geklappt! Ich war richtig erleichtert und konnte es immer noch nicht glauben, dass ich 3 Fische in meinem Kescher hatte. I was over the moon!  Nachdem ich meinen #Hattrick versorgt hatte, packte ich meinen Sachen zusammen. Denn an diesem Abend stand das große Spiel Deutschland gegen Italien bevor, welches ich mit meiner Familie schauen wollte.

 

Tight Lines

Eurer Rudi

 

Traumlocation

Die wohl schönste Zeit des Jahres ist die Urlaubszeit. Man hat endlich Zeit, die Dinge zu tun, auf die man Lust hast. Mit seiner Liebsten Zeit zu verbringen und das an solch traumhaften Plätzen,    wie hier auf den Bildern in Italien zu sehen. Allerdings verbirgt sich hier hinter auch so manche Tücke, die den ein oder anderen Carphunter, wie Marcel oder Sebastian (ihr erinnert euch an England???), verfolgt. Wie soll man bitte bei solch einem Panorama und den ersten bereits gesichteten Karpfen nicht an diesem Traumgewässer fischen wollen? Und für solche Situationen ist bei Marcel das wichtigste Tackle mit am Start. Nach den ersten traumhaften Spaziergängen wurde erst einmal kurzer Hand recherchiert, wo denn es die licenza di pesca gibt. Also... ab in den Laden und her damit. Die Unterschrift ist noch nicht trocken, so geht es schon für ihn an's Wasser. Wir wünschen ihm viel Spaß und natürlich Petri... Hol' Dir einen italienischen Cyprini.

MORE THAN JUST FISHING

So wie wir in diesem Jahr am Etang des Gaulouis tolle neue Menschen kennengelernt haben, die unsere gemeinsame Leidenschaft teilen, so haben wir im vergangenen Jahr in Belgien Marc von Obergeier-Fishing kennengelernt. Oftmals beginnt es mit so kleinen Fragen, wie: "Könntest Du mir gleich mal bei einem Foto behilflich sein? Ich habe gesehen, dass ihr auch aus Deutschland seit..." So kommt es zustande, dass man Bekanntschaften über Bundeslands- und Ländergrenzen hinaus macht. Manchmal entwickeln sich aber auch Freundschaften daraus, so wie es hier der Fall ist. Seit letztem Jahr haben wir uns gemeinsam über anstehende Sessions ausgetauscht und auch Fragen geklärt, wie: "Wie würdest Du an die Sache rangehen?" So entstand am Ende des letzten Jahres die Idee eine gemeinsame Session zu starten. Aber man wollte sich ja nun auch revanchieren. So wurde aus einem Termin direkt zwei feste Termine. Denn im August werden uns die Jungs besuchen kommen. Und darauf kommt es doch an, dass man gemeinsam seiner Leidenschaft nachgeht und neue Ansichten und Eindrücke sammelt. In der kommenden Woche werden wir uns auf den Weg in die Pfalz an diesen wunderschönen naturbelassenen See gemeinsam mit den Jungs von Obergeier-Fishing wagen. Dies wird sicherlich eine Lehrstunde, was das befischen eines verkrauteten Sees angeht. Und Hotspots, wo das Auge nur hinsieht. Neben dieser neuen Herausforderung steht in erster Linie die Geselligkeit und der Austausch bei Pfälzerleckereien, wie Handkäs mit Musik im Vordergrund. Und was es mit dem Cäpt'n Sharky Tee auf sich hat, dazu gibt es nach der Session mehr.

Bourgogne - Il est fini

Das Ziel ist erreicht. In erster Linie stand der Spaß im Vordergrund. Und wie man auf dem Bild des letzten Nachmittags sieht, ist das vollkommen gelungen. Unser erster Frankreichtrip war ein Erfolg auf ganzer Linie. Die Umgebung war ein absoluter Traum. Wir haben viele interessante Menschen, die unsere Leidenschaft teilen, kennengelernt, tolle Momente erlebt und abspulte Traumfische landen können. Die gesamte Story mit allem Video- und Bildmaterial findet ihr hier in unserer neuen Rubik "Special Trips".

 

Nous sommes prêts!

Vor gut einem Jahr schlossen wir die Recherche zu unserem ersten gemeinsamen Frankreichtrip ab, worüber wir im Blogbeitrag aus Dezember berichtet haben. In die Bourgogne sollte es gehen. Monate der Abstimmung folgten. Wir machten uns Gedanken über die Boiliewahl, über die Art, wie wir sie präsentieren wollen. Gesoakt, nicht gesoakt, Snowman nicht snowman und, und, und. Wir recherchierten die Fänge. Wir sammelten Informationen über die Struktur des Gewässers. Was war das typische für französische Seen? Wir testeten Rigs bei vorherigen Sessions. In der vergangenen Woche glühten bei jedem von uns die Wetter-Apps. Doch ob alles nach Plan A läuft, sich die Vorbereitungen auszahlen werden oder ob wir uns ganz neuen Gegebenheiten stellen müssen, sehen wir erst vor Ort. Doch gerade das macht doch mit den Reiz unserer Leidenschaft aus. Was meint ihr? Jetzt liegen nur noch 630 km Fahrt vor uns. Wir rollen los...

Vulkankessel

Dieses wundervolle Panorama, das ihr oben seht, ist sozusagen die Gartenlandschaft von Daniel, der im Januar diesen Jahres der Community beigetreten ist und gemeinsam mit uns seine Passion, die er mit Herz und Seele verfolgt, teilt. Tiefe Stauseen und uralte Vulkankessel, das sind die Spots, die Daniel erkundet und wo er sich wohlfühlt. Anfang März trafen sich Daniel und Sebastian an einem von Daniel Lieblingsstellen. Sebastian kam fast zu spät, weil er an jeder zweiten Abbiegung eine neue traumhafte Kulisse und Natur pur entdeckte. Doch er stellte sich eine Frage, wie soll man bei diesen Wassermassen und diesen unglaublichen Tiefen überhaupt einen geeignet Spot finden? Im wahrsten Sinne des Wortes kam es ihm vor, wie die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen. Denn im ersten Moment ist es nicht nur beeindruckend, sondern auch einschüchternd zugleich. Doch den letzten Eindruck konnte Daniel nach einer kleinen zweistündigen Begehung eines kleineren Teilabschnitts etwas besänftigen. Trotz Wassertemperaturen von 4 Grad und teilweise noch liegendem Schnee beschlossen die beiden am vergangenen Freitag den ersten gemeinsamen Ansitz zu wagen. Alles stand unter dem Motto "Austausch und eine geile Zeit am Wasser". Doch dass es so ausgehen würde, damit haben die beiden nicht gerechnet. Hier nur ein paar Eckdaten: 1 Grad, Nordostwind und fallender Luftdruck. Daniel war bereits am Lager angekommen, als sich Sebastian auf der Hinfahrt in einem Waldabschnitt aus dem Bürohemd in die Wochenendklamotte gepult hat. Als auch er endlich angekommen war, schnappte sich Daniel erst mal mit Echolot bewaffnet Sebastian und wies ihn in die ersten Geheimnisse des Gewässerabschnitts ein. Ohne diesen Support hätte er die Stecknadel im Heuhaufen sicherlich nicht gefunden. Sowohl fruchtig als auch fischig. Das sollte die Strategie sein. Sie befischten Wassertiefen zwischen 4,50 Meter und 7,00 Meter.  Dass die fruchtige Variante auf 5,70 Meter zum Erfolg führen sollte, da haben beide nicht mit gerechnet. Aber ein Versuch ist es immer wert. Nach zwei "Monsterbrassen" in der Nacht und weiterhin noch schlechter werdendem Wetter und einer Nacht mit Bodenfrost, beschlossen die beiden spätestens abends abfahrbereit zu sein, da auch Schneefall gemeldet war. Und Daniel sagte noch: "Warte mal ab, dieser Teilbereich ist immer für eine Überraschung gut!" Und Samstagnachmittag um 14:00 Uhr war es dann soweit. Fallbiss, ohne viel Radau! Bei einer Entfernung von 165 Metern konnte es nur eine Brasse sein. Gleicher Biss wie in der Nacht. Sebastian nahm die Rute an und da war es. Direkter Kontakt und die Rute ist im Anschlag. Es war klar, es konnte keine Brasse sein! Das D-Rig, was für Frankreich ausprobiert wurde, hielt, was es versprach. Und Dank Daniels Guiding konnte der erste Vulkankessel-Spiegler sicher gelandet werden. Alle Bilder der Session und des 30 Pfünders findet ihr in unserer Mediatheke im Monat März. Petri an die beiden und wir freuen uns jetzt schon auf Ihre zukünftigen Sessions.

 

Zur Mediatheke

Geheimwaffe - Vorbereitung

Die Vorbereitung ist einfach das Wesentlichste! Um so besser man auf die Session vorbereitet ist, umso besser. Vor allem dann, wenn die Temperaturen nicht gerade dafür sprechen, dass uns die fängigste Session erwarten wird. So hat unser Redakteur Dominik nach langer Recherche schon vor dem Ansitz von Marcel und Sebastian den Tipp in den Raum geworfen, Cyprinus brauchen Salze und das auch vor allem im Winter. Dieser Tipp war schon vor vier Wochen Goldwert, wie ihr es sicherlich in folgendem Blogbeitrag gelesen habt (Zum Beitrag). Doch hier wurde das Thema Salz bzw. Elektrolyte nur als Dipp verwendet. Dominik hat seinen Tipp noch verbessert und bei seiner aktuellen Partikelvorbereitung für die Session mit seinem Bruder Marcel am kommenden Wochenende noch verfeinert. Und eines ist sicher! Es ist viel versprechend. Schaut euch das folgende Video an und macht euch selber ein Bild. Aber nicht nur die Session der beiden verspricht viel. Auch die erste gemeinsame Session von Daniel und Sebastian nach ihrer gestrigen Spotbesichtigung verheißt einiges. Vor allem für alle eine geile Zeit am Wasser.

Was uns prägt!

Es gibt viele Internetseiten zum Thema Karpfenangeln, deren Slogan lauten: "fishing is my lifestyle", "carphunting is my passion" oder wie es bei unserer Seite so schön heißt "more than just fishing". Doch was bedeutet das eigentlich? Bei vielen Sessions beginnen Unterhaltungen mit den Sätzen, weißt Du noch, damals? Doch wer von uns kann sich noch daran erinnern, wie wir für unsere Leidenschaft geprägt wurden oder ist die Leidenschaft in die Wiege gelegt?

Denn niemand verfällt unserer Leidenschaft so schnell, wie es beispielsweise beim Thema Fußball ist. Doch was löst den Flächenbrand in aus? Oft hört man auch diesen einen Satz; es ist einfach das ganze Drumherum. Doch was bedeutet das? Wir sind diesem Thema auf die Spur gegangen. Denn eines steht fest. In die Wiege wird es nicht gelegt, oder? Es ist eine Leidenschaft, die Generationen übergreift. Die meisten von uns hatten das erste Mal Kontakt zum Angeln durch unsere Väter und Großväter. Und der zündende Funke ist der Satz: "Halt' doch mal!". Und wir haben als kleine Stötze unseren Vater oder Großvater mit riesigen Augen angesehen. Und damit war es passiert. In der vergangenen Woche gab es ein Treffen, der ganz

besonderen Art und vor allem zu einem ganz besonderen Anlass. Als Sebastian bei Marcel zu Besuch war, bat Marcel ihn auf dem Heimweg mit zu seinem und Dominiks Großvater zu fahren, denn seine Oma meinte: "Jung, der Opa braucht einen Schlafsack!" Also gesagt, getan. Dort angekommen, traf Sebastian auf einen sehr netten älteren und humorvollen Mann. Dominik ist mit seiner Tochter ebenfalls dazu gestoßen. Und sie verbrachten ein paar schöne Stunden zusammen. Da war es klar, von wem die beiden ihre Leidenschaft hatten. von ihrem Großvater. Den Karpfen auf dem oberen Bild setzten er und sein Großvater nach dem Fang in den Gartenteich. Und Marcel saß jedes Mal fasziniert davor, wenn er seine Großeltern besuchte. Eins der vielen Dinge, die unsere Leidenschaft so reizvoll macht, ist den Moment und das Hier und Jetzt in der Natur mit guten Freunden zu genießen. Doch an diese Geschichten, wie die von Marcel, das sind doch genau die Geschichten, an die man sich immer wieder gerne erinnert, solange einen das Schicksal nicht trifft, dass man im Hier und Jetzt leben muss... Und wenn alles gut geht, freuen wir uns im April auf eine gemeinsame Session mit dem Großvater der beiden. Von dem alten Hasen lassen sich sicherlich auch der oder andere Trick abschauen.

 

An welche Geschichten erinnert ihr euch am liebsten zurück?

5 Grad - Mehr nicht!

Nach spontaner Überlegung hat sich Daniel doch früher an sein Vereinsgewässer gewagt. Der erste Ansitz war für einen viel späteren Zeitpunkt geplant. Das Wasser hatte erst 5 Grad  und er wusste, dass es schwer werden kann, einen zu überlisten. Aber für ihn ist es so, wer zu Hause sitzt, wird selten seinen Lieblingen begegnen. Er hat seine Rute auf der anderen Seite vom See auf einer herabfallenden Kante von 5m abgelegt. Den Spot hat er mit ein paar Boilies und einem Stickmix noch attraktiver gemacht. In der Nacht war allerdings toten Stille. Außer der Biber. Der musste hart arbeiten! In den frühen Morgenstunden lief genau die Rute ab, die an der Kante lag. Es sollte der erste Spiegler der Saison werden. Doch klickt auf das Bild und seht selbst in unserer Mediatheke im Monat Februar. Ein dickes Petri von der ganzen Community an Daniel. Und natürlich freuen wir uns schon riesig auf die gemeinsamen Sessions und Projekte.

Ein kleines Abenteuer...

...das sollte es werden. Und wer noch diesen FACEBOOK Post kennt, der weiß, dass hier noch eine Rechnung offen stand. Wie so oft begann alles mit einem kleinen Telefonat. Vor etwas drei Wochen telefonierten Marcel und Sebastian miteinander. Beide waren sich einig, dass sie nach so langer Zeit der Abstinenz beide ans Wasser mussten. Ohne viel Druck und hohen Erwartungen ging die erste Session für dieses Jahr am vergangen Freitag los. Am frühen Morgen fuhr Sebastian bei leichtem Schneefall los. Bei Marcel angekommen, wurde er mit einem leckeren Speck mit Ei Brot erwartet. Da konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen, wenn man so gemütlich startet. Auf der Fahrt zum See erhielten die beiden immer wieder Wetterupdates von Gerard. Hierbei ging es in erster Linie nicht darum, in welche Bucht der Wind drückt oder wie der Luftdruck sich wohl entwickelt. Denn die beiden wussten schon, dass ein konstanter Luftdruck was anderes ist, als das, was gemeldet war. Nein, es ging einfach nur darum, wann der perfekte Zeitpunkt wäre, die Porter zu packen, um zumindest trocken am Platz anzukommen. Bei den gemeldeten Windgeschwindigkeiten wussten beide, dass der ausgewählte Platz, die vermeintlich schlechteste Entscheidung war. Aber von dort aus kam man einfach am Besten an die Spots. Also gingen sie das Risiko ein. Und es sollte ja nun auch ein kleines Abenteuer werden! Doch Sie sollten auch etwas Glück haben. Nachdem alles aufgebaut war, die Ruten gut ausgelegt waren, kredenzte Marcel nach seinem Soundcheck (Bild oben) für die Nacht leckere frisch gemachte Burger. Beide waren sich sicher, dass es egal sei, ob sie einen ihrer Lieblinge bei diesen Bedingungen überzeugen konnten oder nicht. Es sollte einfach eine tolle Zeit am Wasser werden. In den späten Abendstunden ging es dann los. Regen, Regen, Regen aber vor allem noch mehr Wind. Bis spät in die Nacht wechselten sich die beiden ab, die Bivvys neu zu verzurren. Als es dann etwas ruhiger wurde, strahlte das Bivvy von Sebastian in einem hellen blau... VOLLRUN!!! Und was für einer! Das Adrenalin schoss ins Blut. Die Stiefel fast falsch angezogen und ab die Böschung runter. Marcel brüllte schon hinterher. Ich komme nach... Und so haben sich die Mühen auch noch bezahlt gemacht. Ein schöner 25 Pfund Schuppi kam auf eine Stippvisite vorbei. Und das auf dem Spot, den wir nach einem Tipp von Dominik mit etwas Maggi verfeinert hatten. Was für ein Saisonbeginn dachten sich die beiden. Einfach nur klasse! Marcel und Sebastian haben es auch geschafft, ein paar Fotos der Session an dem Platz zu machen, der seither für Sebastian den Spitznamen Kap Hoorn trägt. Die Zeit dafür war zwar knapp, aber immerhin. Diese findet ihr in unserer Mediatheke.

Frankreich - Das Rig

Sicherlich habt ihr in unserem Blog "Im Zeichen des Hahns" gelesen, dass es für einige von uns heißt: "Ab nach Frankreich!" Bei der Recherche zu dem See, den wir im Mai befischen, haben wir erfahren, dass unsere so vertrauten Blowback-Rigs sehr unerwünscht sind. Also musste schnell eine Alternative her, die auch diese Eigenschaften mit sich bringen. Und da war schnell klar, es kann nur das D-Rig sein. Und wer kennt das nicht? Die zusätzlichen Eigenschaften, die dieses Rig sonst noch mit sich bringt. Egal, ob mit Poppi, reinem Bodenköder oder Snowman. Dieses Rig verkraftet fast alle Situationen. Und das sogar mit der gewünschten Funktion.

Für diese Variation des D-Rigs benötigt ihr wirklich nicht viel. Vorfachmaterial, einen geeigneten Haken, einen Mikrowirbel und ein Antitangle. Warum wir uns für dieses Vorfachmaterial entscheiden haben, liegt einfach in der Flexibilität. Denn egal ob ihr es soft oder stiff fischen wollt! Dies ist hiermit möglich. Zunächst schneidet ihr ein Stück

von 50 Zentimeter des Vorfschmaterials zurecht. Nachdem ihr das Stiffmaterial über einem Wasserkocher geschmeidig gezogen habt, entfernt ihr von einer Seite von Zentimeter 5  bis 25 das Stiffcoating. 

Wenn ihr es komplett soft fischen wollt, dann entfernt ab Zentimeter 5 das gesamte Stiffcoating. Nun zieht ihr die ersten 5 Zentimeter des nicht entfernten Coatingmaterials durch die Hakenöse. Aber Achtung. Diesmal von vorne. Das Endstück vom nicht entfernten Stiffcoating liegt nun am Hakenschenkel bis zur Öse. Und wie es jetzt weiter geht, schaut ihr euch am besten im Video an. Eure Kritik zum Albrightknoten haben wir uns zu Herzen genommen. Jetzt sollte das Wesentliche erkennbar sein. Natürlich wird dieses Rig nicht nur in Frankreich seinen Einsatz finden. Viel Spaß mit dem Video und beim Nachbinden. Klickt einfach auf das folgende Bild und los geht's.

Im Zeichen des Hahns

Einige von euch, die unsere Blogbeiträge seit diesem Jahr verfolgen, wissen, dass wir einmal im Jahr einen besonderen Trip planen. So wie in diesem Jahr alles im Zeichen des Stiers aufgrund unserer Tour zum EBRO stand, werden wir in 2016 fast alles im Zeichen des Hahns setzen. Für einige von uns wird es die erste Tour zu den berühmten Seen in Frankreich sein und andere wiederum werden ihre Erfahrungen dort weiter ausbauen.

Saint-Léger-sous-Beuvray
Saint-Léger-sous-Beuvray

Dominik, Marcel, Marwin und Sebastian werden sich im Mai auf den Weg an einen See nach Saint-Léger-sous-Beuvray machen. Dieser See liegt ungefähr eine Stunde südwestlich von Dijon und ist bekannt für seine kapitalen Exemplare. Aber das ist noch lange nicht alles. Denn diese Session ist ein Meet & Great zwischen der Carp Hunting Community und The Carp Specialist.

Wer sich auf diese Tour schon freut, da können wir noch einen draufsetzen! Im September heißt es für Gerard, Bart, Ton und Kris ebenfalls ab nach Frankreich. Ihre Reise geht nach Orconte, das etwa eine Stunde südöstlich von Reims liegt und ein Dreieck mit Reims und Paris bildet. Auch dieser See muss sich mit einem Spiegelkarpfenrekord von 68 Pfund sicherlich nicht verstecken.

Orconte
Orconte
Altrheinarm
Altrheinarm

Und wer meint, dass sei alles, der hat sich geirrt. Denn in 2016 werden wir gemeinsam mit unseren Freunden von Obergeier-Fishing einige Sessions zusammen angehen. Hier seht ihr einen der Spots in Rheinland Pfalz, in denen die Jungs ab Januar einiges an Arbeit stecken werden. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass sich alle der Community richtig auf diese besonderen Trips freuen. Natürlich werden wir euch auch über die Vorbereitungen informieren. Und eines ist sicher! Das sind nicht die einzigen Touren auf die wir uns mit euch freuen. Wie sieht es mit der Saisonplanung bei euch aus? Auf diesem Weg wünschen wir euch ein tolles, gesundes und fangreiches Jahr.

Review 2015

Oftmals sind es die kurzen Augenblicke, nach denen man weiß, ob man die gleiche Leidenschaft teilt. Das Jahr 2015 war für die Community ein ganz besonderes Jahr. Denn von diesen Momenten gab es ungewöhnlich viele. Das hat man nicht alle Tage! So gab es in der ersten Jahreshälfte nicht eine Session, bei der wir nicht jemanden kennengelernt haben, der mindestens genauso verrückt nach unserer gemeinsamen Passion war. Hierunter zählen nicht nur die Begegnungen mit den Jungs von Obergeierfishing oder Gerard non GB-Baits. In dem folgenden Film haben wir euch die schönsten Eindrücke des gesammelten Video- und Bildmaterials zusammengestellt. Mehr dazu sowie weiteres Material und Lesestoff findet ihr natürllich auf unerer Homepage, unseren Blogs und selbstverständlich auf unserer Facebookseite.


Jetzt wünschen wir euch aber erstmal viel Spaß mit unserem Jahresmitschnitt durch einen Klick auf Bild und nicht zu vergessen, wünschen wir euch ein paar schöne Festtage und einen tollen Saisonauftakt 2016. Und eines können wir euch versichern. Auch in 2016 werden wir euch mit spannenden Beiträgen an unseren Saisons teilhaben lassen!

Winterzeit ist Deko-Zeit

Unsere Frauen fallen jedes Jahr zur Winterzeit in einen regelrechten Dekorausch, um aus unseren Heimen ein wohliges Winter- und Weihnachtsnest zu zaubern. Um so erstaunter war Sebastian, als Marcel ihn anrief und zunächst meinte: "Ich habe da so eine Idee! Ich hole Dich gleich ab und dann lassen wir uns im Fachmarkt beraten. Ich muss da mal etwas umdekorieren!" Also gesagt, getan. Marcel holte Sebastian ab und die beiden landeten in einem Fachmarkt für Aquaristik. Einige Zeit später und voll bepackt mit mehr als sieben Sachen, machte sich Marcel auf nach Hause zu seinem Winterprojekt, um die kalte Jahreszeit bis zum ersten Ansitz im kommenden Jahr sinnvoll zu überbrücken. Und wer in der Nachbildung seines Hausgewässers nach und nach einziehen wird, ist doch wohl klar. Wir freuen uns jetzt schon auf die kleinen Spiegler, Schuppis und Zeiler. Das nennen wir mal ein geiles Winterprojekt und Leidenschaft, die kein Ende findet.

Unter die Lupe

Als wir uns am Anfang des Jahres in der Community trafen, beschlossen wir, dass wir das Thema Paylake näher unter die Lupe nehmen wollten. So vieles hatten wir darüber gehört. Und die Meinungen wichen stark voneinander ab. Es gab Carphunter, mit denen wir sprachen, die fast ausschließlich an sogenannte Betaalwarteren ihrem Hobby nachgehen. Ebenso haben andere die Meinung, es sei wie in einem Forellenzirkus und sie würden niemals an ein solches Gewässer fahren. Wir wollten es genau wissen! Warum klaffen die Meinungen so weit auseinander. Das stand im Fokus. Und eines steht fest. Das waren richtig spannende Sessions. Als wir uns dazu entschieden haben, haben wir unsere Entscheidung bei der Buchung dahingehend festgelegt, dass wir eine maximale Anreisezeit von 2 Stunden nicht überschreiten wollten. Bei unserer Recherche viel uns direkt auf, dass es Unmengen an Veranstalter gab, die sich ausschließlich mit dem Thema Paylake beschäftigen. Im Umkreis unserer Heimat war dann schnell klar, dass wir uns für den Tine’s Lake, den Timmy’s Lake, De Ronde Bleek und Het Broek entschieden haben. Da gab es aber noch einen See. Allerdings würden wir diesen nicht in die gleiche Kategorie packen wollen. Zu diesem kommen wir aber später. Es gab viele Horrorstorys, die wir vorab gehört hatten. Paylakes seien Betonwannen ohne größere Struktur und die Karpfen dort seien nur auf die vom Eigentümer genutzten Futtermittel dressiert. Um es kurz zu machen. Alles absoluter Blödsinn. Natürlich gibt es auch unter Paylakes die strukturämeren und die strukturreicheren Seen. Und eine Fanggarantie gibt es auch hier nicht! Bei den o.g. Seen ist natürlich der ein und andere PB gefallen. Aber es sind auch Seen dabei, an denen hat sich manch einer die Zähne ausgebissen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Eigentümer dieser Seen mit viel Herzblut und Liebe das Thema Karpfenangeln supporten und dabei stehen immer unsere Lieblinge im Vordergrund. Und jetzt mal ehrlich! Manchmal ist es doch auch besser, wenn nicht jedem an einem See freie Bahn gelassen wird, dem das Thema Catch & Release eher ein Fremdwort ist. Jeder der o.g. Seen ist eine Reise wert und hat seinen eigenen Reiz. Hier haben wir euch ein paar Eindrücke zusammengestellt.

Doch jetzt zu einer ganz besonderen Perle der Natur. Bei unseren Recherchen sind wir auf zwei Seen in Tüschenbroich bei Heinsberg gestoßen. Bei dem Angelpark Tüschenbroich fällt es uns schwer, von einem klassischen Paylake zu sprechen. Denn das ist es nicht. Klar zahlt man hier für seinen Spot, aber das ganze Ambiente ist nicht mit einem Paylake zu vergleichen. Hier hat man wirklich ein eigenes kleines Stück Natur für seine Session und das mit einem unbezahlbaren Blick auf eine Burgruine. Diese Perle der Natur hat so viele unterschiedliche attraktive Spots, dass es schon fast unglaublich ist. Und dann kommt da noch dieser unglaubliche Fischbestand. Die Leidenschaft, die Bianca Wirth in die von ihr und Uwe Wirth bewirteten Seen steckt, spürt man, wenn man dort seinen ersten Ansitz hat. Und wir von der Community freuen uns schon sehr auf die kommende Saison, wenn wir dort wieder ein paar unvergessliche Sessions verbringen dürfen.

Alle Details der Seen aufzuführen, würde sicherlich den Postrahmen sprengen. Aber schreibt uns doch auf Facebook eine PN oder kommentiert mit euren Fragen diesen Blog. Wir werden gezielt auf eure Fragen eingehen und euch unsere Erfahrungen mitteilen.

You share the passion...

Es ist nicht ganz zwei Monate her, als ihr uns mit den ersten 100 Likes überrascht habt. Als wir damals mit der Idee zu unserer Internetseite gestartet sind, hätten wir nie damit gerechnet, dass so viele unsere Passion teilen! Aber vorallem dachten wir nicht, dass ihr unsere Beiträge so mögen würdet. Hierfür 1000 Dank. Einen für jeden Follower. Wir hoffen, dass wir euch auch in Zukunft mit nützlichen Tipps und tollen Bild- und Videomaterial begeistern können. Am kommenden Wochenende wird ein Teil der Community (Dominik, Marcel, Sebastian und Kevin) einen See in Gendt befischen. Dieser See fällt in die Kategorie "Angelurlaub". Ihr habt ihn schon bei der ersten 50 Pfündermeldung von Marcel diesen Jahres kurz in dem Blog "Zwei Brüder entfliehen dem Alltag - Der Wochen Ansitz" kennenlernen können. Wir hoffen natürlich, dass wir auch von dieser Session tolles Bildmaterial liefern können und eine tolle story. Für Stoff ist auf jeden Fall vorgesorgt. Sebastian testet ein für ihn noch relativ unbekanntes Rig, Dominik hat in seiner kleinen Hexenküche für den Partikelmix gesorgt und bei Kevin schleimen die Tigernüsse schon vor sich hin. Doch eine wichtige Komponente soll hier neben dem Spaß und den Leckereien, die aus der Normandie mitgebracht werden,

nicht vergessen werden. Gerard von GB-Baits hat für diesen Ansitz ein paar Testboilies (black spiced shrimp) hergestellt. Also, an der Vorbereitung wird es nicht liegen. Wir hoffen, ihr seid genauso gespannt...

Goldener Herbst - Goldener PB

In der vergangenen Woche haben wir bei FACEBOOK einige Meldungen gelesen, dass die Herbstexemplare in den Startlöschern stehen. Aber damit haben wir selber nicht gerechnet. Auf unserer Facebookseite haben wir euch zwischendurch mit den ersten Meldungen auf dem Laufenden gehalten. Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Kurzsessions. Am vergangenen Freitag startete Gerard im späten Nachmittag seine Session. Natürlich, wie immer top vorbereitet. Der Partikelmix, die Pellets und die Boilies richtig lecker aufeinander abgestimmt. In der ersten Nacht hatte Gerard richtig komische Bisse, bei denen unserer Lieblinge nicht richtig eingestiegen sind. Am anderen Morgen kam Sebastian am Platz an. Nachdem alles aufgebaut war, stand zunächst alles im Zeichen der Gemütlichkeit. Pünktlich zur Bettruhe ging es dann los! Schon direkt beim Fischkontakt wusste Sebastian, dass das was Dickes sein musste. Und so war es auch. Auch für ihn hieß es noch mal seinen alten PB mit 1,2 Pfund, zu übertrumpfen. Endlich im Netz strahlte ihn ein goldener Spiegler von 33,2 Pfund an. Also ab in den Sack und guuuuuuuuuut festgemacht. Und das sollte noch lange nicht der Letzte gewesen sein. In der gleichen Nacht stellte sich noch ein Schuppi von 29,7 Pfund ein, der sich zunächst festgesetzt hatte. Doch in der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft. Als er sich lösen konnte, wurde er neben dem Spiegler eingebettet. Gerard rundete die Session mit einem richtig schön gezeichneten Schuppenkarpfen ab. Was für eine Session. Einfach unglaublich. Aber auch für Kevin und Andre war es ein richtig erfolgreicher Sonntag.

Die beiden hatten eine kurze Tagessession geplant. Ganz unter dem Motto: "Hauptsache am Wasser". Und das sollte sich auszahlen. Mit insgesamt fünf Spieglern wurden die Beiden für ein paar Stunden mehr als belohnt. Auf unserer Facebookseite haben wir euch die Bilder angekündigt. Jetzt wird es auch endlich Zeit. Hier geht es zu den Bildern der Sessions.

 

September

 

Petri an die Vier. Wir sind gespannt, was der Herbst noch so alles zu bieten hat. Wir können gespannt sein.

Die Duschsession...

Vor einigen Tagen habt ihr sicherlich bei FACEBOOK den Post gelesen "Endlich wieder am Wasser!" Josef konnte es sich nach über 3-montiger Abstinenz nicht nehmen lassen, es sich an seinem Hausgewässer nochmal so richtig gemütlich zu machen. Und die Aussichten waren auch richtig gut. Direkt am ersten Nachmittag hat er einen schönen Schuppi gefangen. Doch dann sollte es richtig dicke kommen. An Wetterkapriolen war einfach alles dabei. Und das ganze wurde noch von Blitzen begleitet. Aber wer kennt das nicht... Doch eines hat er sich nehmen lassen. Diese Session, nach einer so langen Abstinenz, sollte aber ganz im Sinne der Gemütlichkeit stehen. So machte er nach einem weiteren schönen "Fallbissfang" am letzten Tag seiner Session aus der Not eine Tugend und nutze die strömenden Regenfälle sinnvoll. Schaut euch die Überschrift an. Das obere Bild und viele weitere tolle Bilder von ihm findet Ihr mit einem Klick auf den Monat

 

September

 

Viel Spaß dabei und Petri an alle, die am Wasser sind.

Die Revanche!

 Was für eine Session am vergangenen Wochenende. Und vorallem, was für ein Wetter. Zwischen den Schauerpausen hieß es für alle schnell aufbauen, bevor es weiter mit diesem Mistwetter ging. Aber die Mühe sollte sich auszahlen. Marcel und Dominik starteten ihren Wochenendansitz bereits am Freitag an ihrem Revanchesee. Endlich wollten sie in Sterksel nochmal einen schönen Karpfen vor die Linse bekomme . Und jeder, der diesen See kennt, weiß, dass sie sich nicht so schnell blicken lassen. Doch sie konnten sie von ihrer Köderwahl überzeugen. Diese Boiliewahl verhalf auch Sebastian 116 Kilometer weiter entfernt zum Erfolg. Zuerst sollte es für alle drei Sessions in Heerlen, Sterksel und Heinsberg klein aber fein beginnen. An unserem Hausgewässer fand an diesem Wochenende die zweite Umsetzaktion statt. Hier wurden wir von den Feederexperten im Verein unterstürtzt. Und das mit riesigem Erfolg. So finden ein paar wunderschön gezeichnete Exemplare Ihren Weg in unser Hausgewässer, wo sie schön abwachsen können. Aber auch in Sterksel und Heinsberg konnten die ersten beiden Karpfen vor die Linse gebracht werden.

Aber das war noch lange nicht alles! Nach einer tollen Nacht, in denen alle eine gute Mütze voll Schlaf bekommen hatten, hieß es nach dem Aufwachen "Ramalama Ding Dong". Dominik konnte einen richtig schönen Spiegler von 27 Pfund landen. Und hierbei konnte seine kleine Tochter und seine Frau das erste Mal live einen Vollrun miterleben. Na das kann man wohl eine Revanche nennen! Aber damit nicht genug. Der nächste Morgengruß kam von Sebastian mit einem 31,4 Pfund schweren Schuppi. Aber überzeugt euch selbst. Klickt auf den Monat September und schaut euch die ersten Bilder des Monats an. Viel Spaß dabei. Und Petri an die Jungs...

 

September

Nicht alle Tage...

Unter diesem Motto stand die Session an diesem Wochenende an unserem Hausgewässer. Und das war es wirklich! Als wir Gerard von GB-Baits kennengelernt haben, haben wir erfahren, dass der kleinere See neben dem Hauptsee und unser Hausgewässer selber vor einigen Jahren noch miteinander verbunden waren. Innerhalb des Vereinsvorstandes wurde immer wieder einmal die Vermutung geäußert, dass sich dort noch einige schöne Exemplare tummeln. Aber um Gewissheit zu haben, musste ein Ansitz her, was ohne Sondergenehmigung nicht möglich war. Also hieß es, Genehmigung einholen, das Tackle und die Köder vorbereiten. Und die Köder kümmerte sich GB-Baits. Das Ziel war es, die gefangenen Karpfen umzusiedeln. Hierfür hatte Gerard und eine Hand voll auserwählte Vereinsmitglieder ein Zeitfenster von Freitag 20:00 Uhr bis Sonntag 20:00 Uhr. Und eines ist sicher. Das war eine Session der besonderen Art, die sich ausgezahlt hat. Und jetzt schwimmen im Hausgewässer einige schöne neue alte Exemplare. Petri an die Jungs von der ganzen CHC, die auch bei Facebook mittlerweile über 500 begeisterte Fans hat. Viel Spaß bei den folgenden Bildern!

Alte Freunde...

Alte Freund. Das sind Peter und Gerard wirklich. Obwohl das eigentlich als Holländer und Niederländer sehr selten ist. So habe ich mir das erklären lassen. Denn der eine ist Limburger und der andere ist aus Rotterdam. Doch die beiden verbindet als erfahrene Carphunter seit vielen Jahren die Leidenschaft für ihre Passion. Gestern hat Sebastian die beiden kurz besuchen können. Seit 10 Jahren pflegen die beiden ein gemeinsames Ritual. Einmal im Jahr besucht Peter aus Rotterdam Gerard für einen gemeinsamen Ansitz an Gerards Hausgewässer. So haben die beiden endlich mal Zeit, nicht nur am Telefon miteinander zu reden. Natürlich geht es in den Gesprächen auch rund um das Thema Karpfenangeln. In der Woche, in der sie eine gemeinsame Session haben, probieren sie ihre Ideen direkt aus. Und das mit sensationellem Erfolg, so Sebastian. Einer der Topfische war dieser 42,8 Pfund Spiegler von Peter. Aber es gab auch eine Sensation, denn an ihrem Hausgewässer, wurde bis dato noch nie ein Graskarpfen gefangen. Dieses schöne Exemplar konnte von Gerard zu einer kurzen Stippvisite überzeugt werden.

Doch das sollte noch lange nicht alles sein. Diese tolle Woche wurden von insgesamt 15 Fischen zwischen 16 Pfund und 42,8 Pfund gekrönt. Unteranderem mit einem wunderschönen Schuppenkarpfen von 39,2 Pfund. Also, was braucht eine Freundschaft mehr? Beide teilen die gleiche Leidenschaft, hatten tolle Gespräche, wunderschöne Fische und eine tolle Zeit. Petri, wünscht das ganze Carphunting-Team an die beiden und eine gute Heimfahrt für Peter nach Rotterdam. Alle Bilder der beiden findet ihr im Monat August in unserer Mediatheke. Mit einem Klick zur

 

Mediatheke

100 Facebookfans

Damit hätten wir vor zwei Wochen bei unserem Socialmedia-Livegang auf FACEBOOK nie gerechnet. Dank euch freut sich das Team von Carphunting über die ersten 100 Fans. Wir hoffen euch auch zukünftig mit unseren Blogs, Berichten, Bild- und Videomaterial auf unserer Homepage begeistern zu können. Schaut euch doch auch unsere älteren Blogs an. Hier geht es zur Homepage.



Das gesamte Team bedankt sich bei euch!

In session with GB-Baits

Schon in den vergangenen Beiträgen ist oftmals der Name GB-Baits gefallen. Von der Qualität und der Fängigkeit der Köderpalette konnte sich die CHC schon oft überzeugen. Jetzt war es endlich so weit und Sebastian konnte Gerard, dem Kopf und Gründer von GB-Baits bei einer gemeinsamen Session über die Schulter schauen. Und das hat sich gelohnt, so Sebastian. Bereits an dem Wochenende zuvor hat sich Gerard mit dem Ansetzen seines bekannten Partikelmixes vorbereitet, der die Lockwirkung seiner Boilies unterstützen sollte. Am Samstag startete Gerard die Session und Sebastian stieß am Sonntag dazu. Welche anstrengende Zeit vor ihm stand, war ihm noch nicht klar. Am ersten Tag gab es nicht mehr  als zwei Stunden Ruhe zwischen den Runs. "Ich hatte viel verspielt", so Sebastian. Gerard hatte sich die Vorgehensweise von ihm angesehen und ihm mit Rat und Tat unterstützt. Am Wasser hat man den Erfahrungsunterschied direkt gemerkt, was vom Rigbinden bis hin zur Futtersttategie reichte; aber ich habe viel gelernt und werde einige Dinge zukünftig anders machen, außer die Köderwahl (meinte Sebastian). Er war teilweise so erschöpft, dass er sich zwischendurch hinlegte und jetzt von Gerard den Spitznamen "Murmeltier" hat.

Trotz acht verspielten Drills hatte er dennoch fünf schöne Cyprinis zu Besuch. Diese Anzahl konnte Gerard nochmal fast verdoppeln. Aber macht euch selber ein Bild von den Karpfen der beiden im Monat August. Mit einem Klick zur


Mittagspause mal anders!

Nachdem Marc seit Tagen mit der Strohernte und dem Pressen beschäftigt war, dachte er sich, dass es endlich mal Zeit für eine andere Mittagspause ist. Eigentlich wollte er nur etwas stalken. doch es war nicht so viel zu sehen. Also entschied er sich, etwas Futter an einer markanten Stelle seines Heimgewässers mit einem schmackhaften Boilie am Rig zu präsentieren. Und siehe da... Es hat sich gelohnt. Nachdem er einen im Kraut zwischen den Bäumen verlor, konnte er diesen schönen Schuppi landen. Na, wenn das keine gelungene Mittagspause war. Petri in die Pfalz an das Team von Obergeier Fishing.

Weißes Gold

In der vergangenen Woche hat sich der Sigrano von seiner ungemütlichen Seite gezeigt. Natürlich nur, was das Wetter angeht. Wisst ihr noch bei Dominik? An diesem Wochenende war es bei diesem herzlichen Wetter ein ganz anderer Ort. Der feine Sand, und der helle Kies dazu erinnerte an kleine Goldnuggets. Das weiße Gold.... Das wollte sich Dominik nicht entgehen lassen und stieß am Samstag dazu. Und das sollte sich auszahlen. Mit dieser Sessuon wurde gleichzeitig das neue Carpmobil von Marcel eingeweiht. Es war schon wirklich praktisch. Hecktüren auf, Rampe dran, Carporter auf volle Leistung, rein und zu. Also hieß es dann schnell ans Wasser. Dort angekommen haben wir erstmal unsere Location bezogen, die Spots angelegt und die Ruten raus gefahren. Die erste Nacht begann mit einem leckeren Burger, der von Marcel kredenzt wurde. Das war leider auch das

einzige Highlight. Zumindest auf unsere Karpfen bezogen. Aber am anderen Morgen pünktlich nach dem ersten Morgenkaffee war der erste Vollrun da. Und das hat sich für Sebastian gelohnt. Ein wunderschöner 29,3 Pfund Schuppi. Das sollte aber für diese tolle Sessuon nicht alles gewesen sein. Diesmal hat sich der Sigrano von seiner schönsten Seite gezeigt. nachdem auf Sebastians Plateauspot der zweite schöne Schuppi den Weg ins Netz fand, wurde Marcel in der zweiten Nacht gegen 03:00 Uhr mit einem Doppelrun auf seinen Spots aus dem Schlafsack gerissen. Damit hatte er den absoluten Jackpot. Aber seht selbst. Hier geht es zur Mediatheke. Auf diesem Weg "Petri" an die drei, die das erste Mal eine gemeinsame Session hatten!. Alle Bilder findet ihr mit einem Klick auf den Monat


Zeit für sich...

... zu haben, dass gehört heutzutage zu den schönsten Dingen, die es gibt, oder wie seht ihr das? In einer Welt, in der sich oftmals alles darum dreht, permanent erreichbar zu sein, sind solche Sessions, wie Dominik es am vergangenen Wochenende erlebt hat, doch wirklich Gold wert. Aber auch die Herausforderung sich einmal alleine am Wasser zu organisieren, hat seinen Reiz, so Dominik. Doch schaut euch das Video an und macht euch einen Eindruck von dieser Session. Klickt einfach aufs Bild und los geht's.

See you on Facebook!

Eine Community lebt nur von ihren Mitgliedern. Wie kann man das heutzutage besser als mit der Plattform, die jeder kennt! Die Carphuntingseite ist ab sofort auch auf der Social Media Plattform FACEBOOK integriert. Dort werdet ihr zukünftig über neue Blogbeiträge, Berichte, Videos und Tools informiert. Aber nicht nur das! Hier findet ihr das gesamte Bildmaterial der jeweils vergangenen Saison. Die CarpHuntingCommunity (CHC) freut sich schon jetzt auf eure Like's. Mit einem Klick auf den Facebookbutton geht es los. Viel Spaß wünscht euch die Community.

Mit der Polbrille auf Pirsch

Heute hatte Marc kurz Zeit, um sich ans Wasser zu begeben und seiner Leidenschaft nachzugeben. Mit seiner Polbrille hat er sich zunächst auf die Suche gemacht und konnte einzelne Exemplare beim Gründeln beobachten. Also schnell einen 12 mm Boilie und ein bisschen Paste an den Haken geknetet. Kleinen PVA Sack ran mit paar Pellets und kurze Zeit später konnte er einen schönen Schuppi landen. Morgen machen sich Marcel und Dominik auf den Weg zu ihrem Hausgewässer. Wir dürfen gespannt sein, was die beiden so zu berichten haben. Petri an alle, die sich dieses Wochenende noch ans Wasser machen.


Hier geht's zur Mediatheke...

Zwei mit der gleichen Idee

Gestern Morgen hat Kevin sich für einen Kurzansitz entschieden. Schnell das nötigste Tackle ins Auto gepackt und los. Als er das Tackle aus dem Auto gepackt hat, konnte er schon beobachten, konnte er schon beobachten, wie sich ein paar Karpfen an einem kleineren Seerosenfeld rollten. Also hieß es für ihn ab an diesen Eckplatz. Als er beide Ruten raus gebracht hatte und er gerade anfangen wollte zu füttern, lief die erste Rute ab. Leider ohne Erfolg. Um ca. 14:00 Uhr entschloss er sich eine Rute direkt am Anfang des Seerosenfeldes zu fischen und ein paar Boilies zu füttern. Nun hieß es abwarten. Die Idee brachte ihm den Erfolg. Nach ca. Einer Stunde Lief die Rute ab und er konnte einen schönen Karpfen in Richtung der 20 Pfundmarke landen. Dies sollte aber nicht der Letzte in dieser Größenordnung sein. Die Rute hat er wieder auf dem gleichen Platz abgelegt und etwas nachgefüttert. Um 17:00 Uhr ertönte wieder das Geräusch, auf das wir alle so sehnsüchtig warten und er konnte einen weiteren schönen Schuppenkarpfen landen.

 

 

Doch Kevin war nicht der Einzige, der auf diese gloreiche Idee gekommen ist. Auch Marc alias Eagle-Eye hat ein paar Stündchen Zeit gefunden und hat sich ebenfalls mit seinem Stalkertackle und Seiner Polbrille auf den Weg an einem ihm bekannten See. Als er die Fische gefunden hatte, hat er nach ca. 15 Minuten dieses schöne Exemplar mit einem 12 mm Boilie, etwas Paste und einem PVA-Säckchen mit ein paar Pellets überlistet.

Da bleibt uns nur eines zuzusagen. Petri an euch beide! Top!

Eine Lehrstunde...

... par excellence! Am letzten Wochenende stieg die Spannung bei Dominik, Marcel und Sebastian. Endlich war es so weit. Der erste Ansitz am neuen Hausgewässer stand bevor. Dominik und Marcel haben sich bereits am Samstag ein beschauliches Plätzchen vor einer Schilf- und Sandbank ausgeguckt. Am Sonntag wurde Dominik dann von Sebastian abgelöst. Marcel und er machten sich dann gemeinsam auf an die weit entfernteste Stelle, die es überhaupt gab. Mit dem gesamten Tackle war das eine absolute Höllentour. Doch das sollte sich auszahlen. Noch bevor die Location komplett bezogen war, wurden die Rigs ausgebracht. Die beiden befischten insgesamt 6 Spots mit Entfernungen zwischen 150 und 245 Metern. Nicht einmal eine Stunde hat es gedauert bis der erste Piepser ein Lebenszeichen von sich gab. Während des Drills wurde den beiden klar, dass das Fischen an diesem bzw. an solch einem See, der eine solche Bodenstruktur aufweist, kein einfaches Drillen werden sollte. Dabei sollten sie Recht behalten. Nicht nur die Distanz, sondern auch die Kraft der Fische, die die Möglichkeit haben immer wieder ins tiefere Wasser ziehen zu können, sollten sich noch als Schwierigkeit herausstellen.  Als die beiden sich dann endlich sicher waren, sie könnten ihn landen, entwickelte der kapitale Spiegler eine Kraft und zog ungebremst in alle anderen Ruten. Da war nichts mehr zu machen. Aber zumindest hat er sich sehen lassen, bevor er nach einem unglaublichen Schnursalat ausgeschlitzt hat. Sebastian vermutete, dass dies an den Absenkbleien lag, weil diese vermutlich unter Wasser zwischen den Plateaus eine Art "Spannseil" bildeten. Also Absenkbleie weg! Das Ganze sollte noch ganze dreimal passieren bis die beiden unzählige Bleie, Leadcore und in Summe fast 500 Meter Schnur ärmer waren. Gezwungenermaßen mussten nun die Spulen ran, die Sebastian noch von der Ebrotour hatte. Kaum Dehnung! Das war der Schlüssel bei diesen Distanzen und diesen kampfstarken Fischen. Denn so hatte man direkt den Kontakt zum Fisch und konnte den Drill selber bestimmen. Die beiden sind sich einig. Das war eine Lehrstunde. Doch trotz miesen Wetters und einer harten Materialschlacht haben sie sich nicht demotivieren lassen und konnten so auch noch einpaar schöne Fische, nach so viel verlorenen schönen Exemplaren, landen. Für die Drei steht eines fest. Das ist ihr See und sie freuen sich schon auf die Nächsten Überraschungen, die er für Sie bereithält. Auf diesem Weg 1000 Dank an Gerard für den tollen Support vor und während der Session. Alle Bilder der Session findet ihr im Monat Juli in der Mediatheke. Viel Spaß beim Ansehen.


Zur Mediatheke...

Marc goes back to the roots...

Für Marc hieß es endlich wieder "Back to the roots". Diese Woche machte er sich auf den Weg an einen etwa 200 Hektar großen Altrheinarm. Aber wir wollen gar nicht zu viel vorweg nehmen. Schaut euch dieses klasse Video einfach selber an! Klickt auf das Bild und los geht's. Natürlich hat es auch einen Platz in unserer Mediatheke gefunden. Viel Spaß beim Ansehen.

Carp Royal Imperator - Im Test am Hausgewässer

Nach den unglaublich heißen Tagen in der vergangenen Woche, in der auch die Kanalsession von André und Kevin frühzeitig abgebrochen werden musste, haben sich heute Gerard und Sebastian an das Hausgewässer aufgemacht, um das Carp Royal Imperator auf Herz und Nieren mit dem neuen Antennensatz zu testen. Hierbei wurde Sebastian zum Thema Spotfinding super von Gerard supportet, der mittlerweile seit 1999 an diesem See fischt. Also schaut euch das Video an und entscheidet selbst. Viel Spaß dabei.

An der Spundwand entlang...

Mit einem Pendelwurf zum Erfolg. Das sollte die Strategie für Kevin und André  bei Ihrem Kanalansitz sein. Nach einigen Tagen Partikelvorbereitung hieß es am kommenden Mittwoch endlich los zum Karpfenangeln an den Kanal. Obwohl sie wussten, dass es nach der Wetterprognose eine ziemlich heiße und wahrscheinlich sehr schwierige Session wird, haben sie die beiden dazu entschlossen, diese lang ersehnte Session nicht abzubrechen. Das sollte sich auszahlen. Jeder weiß, dass Kanäle nicht zu den einfachsten Gewässertypen zählen. Auch wenn sie das Potenzial bei Fischen bis zu 50 Pfund auf diesem Teilabschnitt nicht erreichen konnten, kann sich ihr Ergebnis mit 3 schönen Exemplaren von 5 Runs in 48 Stunden bei diesen Temperaturen doch wirklich sehen lassen. Zu den ersten Cyprinibildern im Monat Juli.


Zur Mediatheke...

Neues Vereinsgewässer!

Seit vielen Monaten war die Community an einigen Paylakes, um ihre Erfahrungen und Kenntnisse zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen. Aber auch die vielen Eindrücke, die sie am Wessem-Nederweert-Kanal und am Julianakanal sammeln konnten, waren einfach grandios. Doch immer wieder haben sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Hausgewässer gemacht, das ihren Vorstellungen entspricht. Hierzu gehört die Gewässergröße, eine interessante Bodenstruktur, die Umgebung, das Fischen mit drei Ruten, das ganzjährige Fischen bei Nacht und die Möglichkeit ein Futterboot zu nutzen. Eines hatten sie ja bereits, allerdings ist dies ein Kanal. Doch auch am Nederweertkanal zwischen Wessem und Nederweert oder die Julianakanalteilstrecken bei Born mit den dazugehörigen Binnenhäfen vereinten nicht all diese Kriterien, die für sie wichtig sind. Doch jetzt hat die Suche endlich ein Ende! Über ein Communitymitglied (Gerard) haben Marcel, Dominik und Sebastian die Möglichkeit der Vereinsmitgliedschaft an einem im Südosten der niederländischen Provinz Limburg gelegenen See. Dieser See hat nicht nur eine unglaubliche Uferstruktur, sondern auch eine phänomenale Bodenstruktur mit unterschiedlichen Wassertiefen bis 12 Meter  und gehört mit seinen über 11 Hektar an Wasseroberfläche zu einem der Topseen in der Euregio. Doch vor allem sucht der Karpfenbestand seines Gleichen. Die Drei freuen sich schon auf die ersten Sessions, die sie an ihrem neuen Vereins- und Hausgewässer verbringen können, das sich nur 15 Minuten von ihrer Heimat entfernt befindet. Alle Bilder zu diesem grandiosen See findet ihr hier als Slideshow unterhalb dieses Beitrages. Die Community wünscht auf jeden Fall jetzt schon mal Petri und freut sich auf hoffentlich tolle Bilder…

Die kleinen Helferlein...

Wer kennt Sie nicht, die kleinen Helferlein von FOX. Die CARP Rig Guides gehören in jede gut sortierte Carphuntingtasche. Auf unserer Seite möchten wir euch diese nützlichen Tools gerne zur Verfügung stellen, falls euer CARP Rig Guide bei einer zu nassen Session leiden musste. Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren der von FOX ausgetüftelten Rigs. Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zu den Rig Guides.

CHC in session & Twilife

An diesem Wochenende war einfach alles dabei. Vom blanken zu einem schönen Schuppi über einen tollen 31 Pfünder bis zu einem grandiosen 50 Pfünder. Hier geht es zu den Bildern und zum Video "fish in my pocket" von Twilife. Schaut' es euch an. Ihr werdet begeistert sein. 


50 Pfundrekord am Vereinsgewässer!

Was heute Morgen bei Marc passiert ist, war einfach unglaublich, was so ein Fisch in einem auslösen kann, ist gigantisch. Kurzfristig entschied sich Marc mit einem alten Freund von Donnerstag auf Freitag eine Nacht an ihrem Vereinssee angeln zu gehen. Donnerstags bekamen sie in Kaiserslautern einen Wetterumschwung, es regnete fast den ganzen Tag und die Temperaturen fielen von 24 auf 15 Grad, was ihm etwas Sorgen machte. Am Wasser angekommen empfing uns aber strahlender Sonnenschein, was seine Laune wieder erheblich steigen ließ. Da die beiden sich länger nicht gesehen hatten, entschieden sie sich gleich für den ersten Platz am Parkplatz. Dort kann man prima zu zweit angeln und die Mücken machen einem an diesem Platz auch nicht so sehr das Leben schwer. Direkt an diesem Platz ist eine kleine Schilfreihe, wo sie ihre Ruten ablegen wollten. Sie legten beide Ruten hinter das Schilf auf einer abfallenden kannte ab und Marc fütterte großflächig drei Hände voll Boilies um seine Montagen. Wenn man sich so lange nicht gesehen hat, gibt es natürlich viel zu erzählen und bei dem ein oder anderen Bierchen saßen sie bis kurz nach eins auf der Bank am Gewässer ehe sie sich in ihre Bivvys zurückzogen, um wenigstens noch ein paar Stunden zu schlafen. Um kurz nach vier wurde Marc von einem einzelnen Ton seines Delkims. Er dachte sich nichts dabei und drehte sich erst mal wieder auf die andere Seite. Kaum umgedreht folgte ein kurzer Dauerton und er stand Kerzengerade im Bivvy. Doch darauf folgte nichts mehr. Er dachte schon der Fisch hätte losgelassen!? An der Rute angekommen, sah er nichts Auffälliges.  Er hob die Rute an, doch was war das. Er hatte einen vermeintlichen Hänger. Er zog etwas fester und erst da merkte er, dass die Schnur sich im Kraut verheddert hatte. Nach einem kurzen Ruck war die Schnur gelöst und auf einmal zog etwas am anderen Ende der Schnur so stark, dass er nichts dagegen setzen konnte. Kurz darauf gab es an der Wasseroberfläche einen riesigen Schwall, der Fisch zog immer wieder von oben nach unten. Er konnte wirklich nichts dagegen setzen. Jeden gewonnenen Meter nahm er ihm. Er überlegt kurz und dann, war es klar. Hose raus und rein ins kühle Nass. Eine gute Entscheidung, denn nach fast 30 Minuten Drill entschied sich der Fisch seine Bahnen im Uferbereich zu ziehen. Während einer Flucht nach links stellte er ihm dann instinktiv ohne was zu sehen seinen Kescher in die Bahn und konnte ihn endlich landen. Wow, dachte er sich, als er ihn im Kescher sah. Das ist auf jeden Fall ein 40er. Da es noch nicht hell war, entschied Marc kurzerhand den Fisch bis zum Sonnenaufgang in der Wiegeschlinge zu hältern. Gegen sieben Uhr wachte dann auch sein Kollege auf, der von der ganzen Aktion noch nichts wusste. Doch erst mal tranken sie eine Tasse Kaffee, ehe Marc zu ihm sagte: „Ich wollte Dir mal etwas zeigen!“ Er staunte nicht schlecht und Marc auch. In der Wiegeschlinge befand sich ein wirklich makelloser 51,4 Pfund schwerer Spiegelkarpfen. Das war der neue Seerekord. Er hatte schon ein paar 40er gefangen. Aber dieser Fisch freut ihn so unglaublich. So einen Adrenalinschub hätte er noch nicht erlebt.

 

 

In diesem Sinne wünscht er allen, die sich dieses Wochenende noch ans Wasser bewegen, wie Gerard, Dominik, Marcel und Sebastian viel Erfolg und Petri!!! Alle Bilder findet im Monat Juni in unserer Mediatheke und ein dickes Petri an Marc von der ganzen Community.

 

Zur Mediatheke...

Ein neues Quattro im Repertoire!

 

In den letzten Monaten war das Team von TCS ständig auf der Suche nach neuen Seen, die ihr Programm weiter komplettieren und ausbauen sollen. Nach vielen Kilometern, einer Autopanne und endloser Suche sind sie stolz, uns ab sofort drei neue Seen anbieten zu können!

 

Jeder See ist eine perfekte Ergänzung zu ihrem bereits bekannten Programm und alle Seen sind in kurzer Distanz zu Deutschland gelegen und bieten Ihnen die Chance auf wirklich dicke Fische in einer tollen Umgebung! Unteranderem haben sie auch "Etang des Gaulois" getestet, an dem wir uns im nächsten Jahr wagen werden und seine Reize selber erleben zu dürfen. Und das Potenzial, was dieses Gewässer bietet, ist einfach unvorstellbar. Das Team von The Carp Specialist konnte in Summe 67 Fische von ihrer Taktik überzeugen. Hierzu auch Petri von der CarpHuntingCommunity. Die ersten Eindrücke könnt ihr euch unter folgendem Link ansehen.

 

https://www.thecarpspecialist.de/karpfenstelle/liste

 

André- Herzlich Willkommen!

Nach fast drei Jahren ist André zum Karpfenangeln zurückgekehrt. Vor 12 Jahren hatte er auf die klassische Art und Weise damit begonnen. Hier können wir sicherlich aus dem Nähkästchen, was früher so erfolgreich war den ein oder anderen Tipp abschauen. Was er in der dreijährigen Abstinenz gemacht hat und was er sich vom Beitritt erhofft, lest ihr hier: Wir über uns... 

 

Karpfenangeln in England - Horseshoe Lake

Manchmal ist es einfach unglaublich, wie der Zufall einem in die Hände spielt. Im Urlaub mit seiner besseren Hälfte auf der wunderschönen britischen Insel ist Sebastian nach einem 2-tägigen Zwischenstopp in Oxfordshire auf dem Weg nach Wales an einem wunderschönen See vorbeigekommen und von rechts hieß es nur: "Sollen wir dort kurz halten?" Dass er sich diese Frage nicht hat zweimal stellen lassen, könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Seine bessere Hälfte öffnete das Gatter und sie fuhren ein Stück den Weg entlang, bis sie den Horseshoe Lake in seiner vollen Pracht mit dem ersten britischen Carphunter sahen (siehe Bild oben). Bis dato war ihm "The Carp Society" kein Begriff. Aber nachdem sie sich einen Überblick verschaffen konnten, hat Sebastian den See und die Society näher recherchiert. Dieser See ist sogar den Korda-Fans unter euch ein Begriff. Wenn ihr das obige Bild anklickt, seht ihr ein fantastisches Video von Korda & The Carp Society. Hierbei wünschen wir euch viel Spaß! Wenn ihr selber, wie Sebastian von der CHC auch davon träumt, einmal in England das Carphunting in England anzutreten, dann kontaktiert die Jungs von The Carp Society. Nähere Angaben erhaltet ihr durch einen Klick auf das folgende Bild. Laut Sebastian sind die Briten und auch die Jungs von der Society super nett und hilfsbereit. Also, viel Spaß bei eurer Englandtour wünscht euch die CarpHuntingCommunity! Vielleicht schreibt ihr uns ja auch mal über eure Erfahrungen in England.

Ach, und übrigens. In der kommenden Woche wird sich Marcel mit Dominik an einen euch bereits bekannten See in Holland aufmachen und Sebastian wird sich ebenfalls wieder an einen See wagen, den er im März bereits getestet hat und viel zu versprechen hat. Also, vielleicht wird es wieder die ein oder andere tolle Story geben...

In session with FOX - Part 3

In session with FOX. Jeder kennt die Videos von FOX. Hier werden euch nicht nur das Endtackle näher im Einsatz erklärt, sondern hier erhaltet ihr auch nützliche Tipps zum Spotfinding an den unterschiedlichen Gewässertypen. In der Folge 3 sind die Jungs an einem typischen französischen See. Unteranderem ist hier auch Marian Sura vertreten, den ihr schon mit seinem Video "looking for the details" in unserer Mediatheke kennengelernt habt. Dieses Video ist unserer Meinung nach eines der besten, die das FOX-Team je produziert hat. Also klickt einfach das Bild an oder schaut es euch jederzeit in unserer Mediatheke an. Klick hier...

CHC connects...

Vor einer Woche haben wir in dem Blogbeitrag über das wirklich grandiose Wochenende von Marcel und Sebastian in Belgien berichtet. Die CarpHuntingCommunity verbindet. Das haben sich auch die beiden gedacht, als sie sich im März dieses Jahres an einem See in Holland kennengelernt haben. So war es dann endlich so weit, dass die beiden ihren ersten gemeinsamen Ansitz in Angriff nehmen konnten. Und beide hätten es nicht für möglich gehalten, dass es zu solch einem Ergebnis kommen würde. Ihr kennt sicherlich den Film -Keep the Spirit-. Eines können wir euch sagen. Mit diesem kurzen Video catched Marcel the spirit. Das ist sicher! Beide freuen sich schon auf viele weitere gemeinsame sessions. Viele Spaß beim Ansehen. In unserer Mediatheke findet ihr sein Video. Natürlich könnt ihr auch direkt das Bild anklicken und es geht los. Viel Spaß dabei!

 

Zur Meditheke: Click here...

Wir begrüßen die Pfalz!

Am vergangen Wochenende haben wir Marc aus der Pfalz kennengelernt. Und selten haben wir jemanden bei der Spotwahl so perfektionistisch gesehen! Jemand, der mit seiner Polebrille und seinen Banksticks für die Distanzmessung eine solche Perfektion an den Tag legt, kann keinen anderen Spitznamen als EagleEye bekommen. Die Community begrüßt herzlich Marc aus der Pfalz, der mit seinen Ideen 6 schöne Exemplare an diesem Wochenende überlisten konnte. Mehr von ihm findet ihr hier: Wir über uns.

Über die Suche nach dem Kescher zum PB!

Nach einigen kürzeren Pfingststaus sind Marcel und Sebastian endlich in Belgien angekommen. Da hieß es erstmal Pods aufgebaut, Ruten montiert und die Boote startklar gemacht. Danach widmeten sie sich dem Bivvyaufbau. Als Marcel den ersten Hering in den Kies rammen wollte, brüllte es von einem im Zelt knieenden Seb: "Marcel, Du hast Biss!" Also, Zelte kurz fixiert und die Rute angenommen. Sie sahen sich nur an und meinten, wo ist eigentlich der Kescher? Der war natürlich noch nicht ausgepackt. Aber alles kein Problem. Marcel im Drill und Seb den Kescher präpariert. Et voilà, der erste schöne 24-Pfund Spiegler.

Und was lernen wir daraus? Ruten raus und als erstes wird sich um den Kescher gekümmert...  Da kann man nur sagen, dass sich das Vertrauen in Gerards GB-Baits zum wiederholten Male für Marcel voll ausgezahlt hat! Doch auch Sebastian sollte noch in den Genuss der Fängigkeit dieser Topboiles kommen. Nach der ersten relativ schwierigen Nacht, mit einem verlorenen Fisch und einem eher schwachen Piep Piep war es für die beiden ein sehr schwieriger Tagesansitz. In der Nacht um 1:40 Uhr hieß es dann für Sebastian im Kurzstreckenspurt zu der Rute, die er auf einen Kiesuntergrund abgelegt hatte. Und auch er konnte sich so von der Qualität der GB-Baits mit einem sehr schön gezeichneten 26 Pfund Zeiler überzeugen.

Für Sebastian war das sogar der erste dieser Art. Aber das sollten auch nicht die letzten Karpfen bei diesem Ansitz an dem für Sebastian ganz neuen Gewässer und an Marcels Revangesee. Überraschend hat Gerard die beiden mit seiner Frau besucht und ihnen einige Testboilies aus seinem Sortiment mitgebracht. Er war noch nicht ganz weg und plötzlich schlug der mittlere Swinger auf Sebastians Rod Pod senkrecht nach oben. Was sich da in den Kescher wagte, war für ihn unglaublich. Mit diesem 32 Pfund Trümmer und derzeitigem PB machte er sogar sein erstes Bild im Wasser.

Die Wasserbilder und alle weiteren, auch die der anderen Fische findet ihr im Monat Mai in unserer Mediatheke.

 

Zur Mediatheke

 

Eine Koryphäe als Communitymitglied

Sicherlich erinnert ihr euch noch an meinen ersten Bericht (Besser spät als nie vom Karpfenfieber gepackt: Bericht). Hierin habe ich davon berichtet, dass ich hoffe, dass das Zittern bei einem Drill mich nie verlässt. Am gestrigen Tag hat euch der Carphuntingblog über die Baitstory hinter dem Erfolg von -Zwei Brüder entfliehen dem Alltag- informiert. An diesem Tag durfte ich Gerard kennenlernen, der seit fast 35 Jahren dem Carphuntingfieber verfallen ist. Wir freuen uns alle, dass wir ihn in unserer Community begrüßen dürfen. Er bringt all seine Erfahrung nicht nur in seine Baitproduktion ein, sondern macht sich auch aktiv an den Seen im Grenzlandgebiet für unsere Bedürfnisse stark, sodass wir unserem Fieber nachgeben können. Und vielleicht haben wir irgendwann die Möglichkeit ein kleines Video darüber zu drehen, wie er seine Passion in seine Boilieproduktion einbringt. Was ihn fasziniert, findet ihr unter folgendem Link.

Wir über uns...

 

"looking for the details" Carp fishing goes poetrie

Dem ein oder anderen ist der Name Marian Sura sicherlich ein Begriff in der Szene. Er ist nicht nur als Teammitglied von FOX aktiv auf der Karpfenjagd, sondern betreut ebenfalls deren Facebookauftritt. Vor vielen Jahren ist er dem Fieber Carphunting verfallen und ist seither nicht davon loszubekommen. Er hat all die Eindrücke, von denen wir so begeistert sind, versucht in einem Video zusammenzufassen. Und meiner Meinung nach ist ihm das mehr als gelungen. Für mich ist das eins der besten Videos überhaupt. Aber überzeugt euch selbst.


http://carp-hunting.jimdo.com/mediatheke/


GB-Baits - Was sie so erfolgreich machen!

Die Erfolgsstory aus den Niederlanden -Zwei Brüder entfliehen dem Alltag...- Sicherlich erinnert ihr euch noch an diesen Bericht und das unfassbare Fangergebnis von Marcel und Dominik bei ihrem Wochenansitz mit Marcels PB von 50 Pfund. Wir haben uns die Frage gestellt, was sie denn nur so Entscheidendes anders gemacht haben, als die anderen Carphunter am See. Und schnell sind wir auf das Indiz der Baitwahl gekommen. Und die Story dahinter ist genauso spannend wie der Ansitz selber. Bei dem riesigen Angebot zum Thema Boilies und Co., dass es heutzutage gibt, stellt sich doch jeder einmal die Frage, wie kann man sich da noch abheben und die entscheidende Nuance ausfindig machen, die einem zum Erfolg führt? Am gestrigen Tag konnte ich mich selber davon überzeugen, was es aus Dominiks und Marcels Ansicht ist. Es ist nicht nur die Frische der Zutaten und die Produktion. Nein! Es ist die Leidenschaft, die nicht nur wir in unser Hobby stecken, sondern die Gerard Bolk in die Herstellung seiner Mupfel steckt. Gerard Bolk ist nicht nur der Gründer von GB-Baits. Er verfolgt seit nunmehr fast 35 Jahren unsere gemeinsame Passion nicht nur an französischen und deutschen Gewässern, sondern auch in seinem Heimatland den Niederlanden. Diese lange Erfahrung fließt auch in die Produktion seiner Boilies ein, wovon ich mich gestern selber in seiner, wie er es bezeichnet, Küche überzeugen. Von der Erfolgsquote seiner Klassiker Cel, Spicey Garlik und Strawberry Crab konntet ihr euch bereits ein Bild in der vergangenen Woche. Aber auch richtig exotische Kombinationen in unterschiedlichen Größen sind kein Problem. Er rollt sogar Eigenkompositionen extra und frisch für euch ab. Denn nur so steigert man das Vertrauen an seine Hakenköder. Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, Gerard kennenzulernen und hoffe auf seine Erfahrungen hin und wieder zurückgreifen zu können. Die Kontaktdaten von GB-Baits findet ihr hier: Nützliche Webseiten. Ein Anruf lohnt sich!


 

Wir freuen uns darauf, Gerard auch bald mit einem Bild in der Rubrik -Wir über uns- begrüßen zu können. 


Optimized Site!

Egal ob vom Desktop-PC, Notebook, Mobilephone, Tablet oder Smart-TV. Ihr wollt ungehindert auf eure Bilder und ab sofort auch auf die Videosammlung zugreifen? Das ist kein Problem mehr. Egal, wo ihr gerade seid. Ihr könnt ungehindert auf die Mediatheke zugreifen. Die ganze Carphunting Community wünscht euch viel Spaß dabei!


 

Zwei Brüder entfliehen dem Alltag - Der Wochenansitz

Dominik und Marcel haben sich am vergangenen Montag auf den Weg an einen wunderschön gelegenen See in die Niederlande gemacht. Die Vorbereitungen standen und es war an alles gedacht. Die Tigernüsse waren schön schleimig und die Partikel waren gut abgekocht. Dort angekommen haben die beiden es sich erst mal gemütlich gemacht und diesen traumhaften See auf sich wirken lassen. Als alle Ruten ausgefahren waren, hieß es die Ruhe zu genießen. Kein Stress und keine Hektik. So soll es sein. Der erste Run konnte am Dienstagmorgen gegen 05:30 Uhr verzeichnet werden. Nach zwei verlorenen Fischen rappelte es dann so richtig. Es sollte bei Marcel ein schöner Spiegelkarpfen von 33 Pfund sein. Aber damit nicht genug. Es war einfach unglaublich, was dieser See an diesem ersten Morgen noch zu bieten hatte. Als das Rig gerade wieder ausgelegt war, heulte es mit einem Megarun in der Funke. Es sollte Marcel's PB sein! Ein Schuppi mit sage und schreibe 50 Pfund. Doch damit nicht genug. Die beiden sollten für Ihre Vorbereitungen noch mit einem Doppelrun belohnt werden.

Danach hieß es erst einmal zurücklehnen und die Erfahrung für den ersten Tag sacken lassen. Ist da etwa ein Rhythmus zu erkennen? Pünktlich auf die Minute hieß es am anderen Morgen um 05:30 Uhr: Vollrun und im Sprint runter von der Liege! Einmal wach dachten sich die Zwei nach einem wunderschönen Fisch, dann doch erst mal ein Kaffee. Dieser war noch nicht einmal aufgegossen und da gab' es Aktion bei Dominik an den Spots. Aber das früher als gestern. Dies lag daran, dass er die Köderwahl an seinen Spots verändert hatte und das sollte sich in den Morgenstunden mit weiteren wunderschönen Fischen auszahlen. Bis dato konnte man zusammenfassen: Platzwahl passt, Futterstrategie passt! Mal sehen, ob man die Cyprini nicht auch zu anderen Tageszeiten zu Gesicht bekäme. Also, ab in die Trickkiste. Ein Blick in die Trickkiste sollte sich auszahlen. Ab dem dritten Abend gab es kaum noch ein Halten für Schuppis und Spiegler in diesem See. Die Bisse folgten fast Schlag auf Schlag. Es war wirklich ein Traum. Mit maximal drei Stunden Schlaf, wurden die Beiden immer wieder aus dem Schlaf gerissen. Es war einfach unglaublich. Mit zahlreichen wunderschönen Exemplaren und tollen wunderschönen Eindrücken dieses Sees schlossen die Beiden ihren Wochenansitz am Freitag ab. Als Fazit bleibt da nur zu sagen, dass sie alles versucht haben und alles gewonnen haben. Doch vor allem konnte sich Dominik für diesen Wochenansitz, in dem auch sein erster eigener Vatertag fiel, keinen schöneren und besseren ersten Vatertag vorstellen. Seine Eindrücke hat er in diesem wirklich klasse Intro zusammengefasst. Klickt einfach auf das folgende Bild.

Den ganzen Ansitz als Videodatei, der von Marcel erstellt wurde findet ihr unter folgendem Link: https://youtu.be/0BvDMenQs74. Alle Bilder der beiden und natürlich auch von Marcel's PB findet ihr in der Mediatheke im Monat Mai auf unserer Homepage.


Viel Spaß beim Ansehen...


Ein See mit vielen Facetten...

Am Wochenende war es endlich so weit. Jordi und Sebastian hatten in diesem Jahr ihre erste gemeinsame Karpfensession. Nach dem, was die beiden schon von diesem See gehört hatten, und das sogar in Mequinenza bei Ihrer EBRO-Tour, sollte es ein vielversprechendes Wochenende werden. Als wir an dem Spot ankamen, waren wir zunächst sehr erstaunt darüber, in welcher Idylle dieser See gelegen ist.


Zu Beginn hieß es, mit dem Echolot die Bodenstruktur zu loten. Wir haben uns dafür entschieden die große Insel auf der gegenüberliegenden Seite zu befischen und an die stark verastete und bewachsene Landzunge, die in eine sehr flache Bucht führte, unsere Rigs auszulegen. Ein weiterer Trumpf war die Windrichtung. Der Wind kam aus Nordwesten und zog genau in die Bucht. Und für diese Entscheidnung sollten wir mit bereits 6 Läufen am Nachmittag und 4 gelandeten Fischen belohnt werden. Unter anderem mit einem schönen 28 Pfund Spiegler. Und das alles, bevor wir unseren Plätze richtig eingerichtet hatten.

Jordi entschied sich zusätzlich seine Allrounderfähigkeiten als Raubfischspezi an diesem See anzuwenden. Und nach der Dämmerung wurde er mit einigen Runs auf der Raubfischrute belohnt. Doch das sollte es nicht gewesen sein. Er wurde mit einem schönen 60er Stör belohnt. Die Bilanz an diesem wunderschönen See mit 2 Spieglern, 3 Grasern und 1 Stör für den ersten Ansitz ist sicherlich nicht die schlechteste. Doch wir sind davon überzeugt, dass dieser See ein noch höheres Potential hat. Alle Bilder dieser Session findet ihr im Monat Mai unter folgendem Link:

 

Mediatheke

 

Am kommenden Montag machen sich Marcel und Dominik für eine Woche auf den Weg nach Holland. Wir sind gespannt, was die beiden so erleben werden.


Neues Hausgewässer - Hat die Suche ein Ende?

Vor einiger Zeit haben wir unsere beiden Communitymitglieder Marcel und Dominik begrüßen dürfen. An diesem Wochenende haben nicht nur die beiden diese direkt nebeneinander liegenden Topgewässer im Grenzland bei einem Tagesansitz und einem Spitzenschuppi weiter antesten können, bevor dort der erste Nachtansitz gestartet wird.

Nach monatelanger Suche nach einem neuen Hausgewässer haben auch Roman und Marwin noch nicht einmal 15 Kilometer von den beiden entfernt im Grenzlandgebiet einen See angetestet, von dem sich Roman viel versprochen hat. Hier sollte ihn seine Spürnase nicht enttäuschen. Am Freitag um 5:00 Uhr hieß es für ihn und Marwin mit wenig Stalkingtackle, Hallibuts, Fischboilies, Mais und Romans bereits bekanntem Partikelmix ab an den Jokersee, an dem man sogar nachts ansitzen darf. Nach kurzer Zeit zappelten die ersten beiden Fische in den Keschern der beiden.

Mit diesem wunderschönen Spiegler von 29 Pfund rundeten die beiden diesen faszinierenden Testtag ab. Alle Bilder von den Vieren findet ihr hier:

  

Mai 2015  


Am kommenden Wochenende werden sich Jordi und Sebastian bei ihrer ersten gemeinsamen Session in diesem Jahr an einen sich viel versprechenden See in Heinsberg wagen. Wir sind gespannt, was die beiden berichten werden. Zum Schluss natürlich ein ganz dickes Petri an die Jungs.

 

Wie weit kann die Leidenschaft gehen?

Nach der EBRO-Tour hieß es am vergangenen Wochenende endlich wieder ans Wasser zu unseren belgischen Freunden nach Oosterlo an den Tine's Lake. Roman hat bereits eine Woche zuvor mit den Vorbereitung begonnen. Ab Donnerstag tickte die Uhr. Natürlich hat er seinem Spitznamen als El Particulo wieder alle Ehre gemacht. Er reiste schon am Freitag an und konnte sich ein Bild von den Bedingungen vor Ort machen. Mit bereits 3 Läufen am ersten Nachmittag überzeugte er mich davon, so schnell es ging nachzukommen. Also machte ich mich direkt nach dem letzten To-Do im Büro auf den Weg nach Hause, packte nur noch mein Foodbag, da der Rest bereits am Vortag gepackt war. Natürlich hieß es zunächst vorgrillen mit meinem Herzblatt...

 

Nach einer 1-stündigen Fahrt und endlich dort angekommen, war schnell klar, dass ich ein existenzielles Ausrüstungsstück vergessen hatte. Das dachte ich zumindest und konnte mich auch nicht davon überzeugen lassen, es nicht zu holen. Also hieß es Aufgabenteilung und nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auto ausgepackt, Rücktour angetreten. Als ich dann endlich um 22:30 Uhr total entnervt am Wasser ankam, erwartete mich eine Überraschung: Das Bivvy war bereits aufgebaut, die Ruten auf dem Pott und mit meinen Montagen bestückt. Hierzu nochmal tausend Dank an Roman.

 

Jetzt konnte es endlich losgehen. Wir machten das Boot startklar und steuerten die noch gespeicherten Spots von unserer letzten Session mit einem Partikelmix, Spotmix und gecruchten Boilies an. Die Taschen waren noch nicht richtig im Bivvy verkramt und der erste Cyprini mit einem stattlichen Gewicht von 22 Pfund

stattete uns nach einem Vollrun einen Besuch ab. In der gleichen Nacht sollte noch einer hinzukommen. Damit war es mal wieder klar. Jedes Rig, das sich im Wasser befindet, ist fängig. Auch wenn man so spät am Gewässer ankommt.

 

Am Samstag hatten wir es mit einem Wetterumschwung zu tun. Wir hielten an unserer Futterstrategie fest. Allerdings hatten wir damit zu kämpfen, dass die Bisse zwar durchliefen, aber wir sie nach kurzer Kontaktaufnahme verloren. So hatte Roman die Idee, anstatt der üblichen Safety-Clip-Montage die Inlinebleimontage auszupacken und ich entschied mich dafür das Gewicht des Bleies zu erhöhen, um den Fischen auch den letzten Spielraum zu nehmen.  An dem Erfolg der Montagenänderung konnte ich mich leider nur noch einmal erfreuen, da ich mich bereits am Sonntag wieder auf den Heimweg gemacht habe. Für Roman hieß es dann noch 24 Stunden. Und die sollten sich auszahlen! Unter anderem mit diesem schönen Stör.


Unterm Strich konnten wir 6 Karpfen, 2 Störe und -man glaubt es kaum- 1 Hecht von unserer Boilie-Pop-Up-Wahl und dem Partikelmix überzeugen. Und vor allem, selbst wenn es mal stressig wird, sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen... Die Bilder dieser Session findet ihr im Monat April auf unserer Homepage unter der Rubrik Mediatheke.


Dominik - Herzlich Willkommen!

Schon gestern habt ihr in dem Blog zum Feierabendansitz den schönen 36-Pfünder von Dominik bestaunen können. Wir freuen uns sehr, auf viele schöne Bilder von ihm und seinem Bruder Marcel, die wir nun als neue Communitymitglieder begrüßen dürfen. Vielleicht ist ja auch mal der ein oder andere interessante Bericht dabei, zu dem, was die beiden bei Ihren Feierabendansitzen so austüfteln, bevor sie sich auf die Suche bei längeren Tagesansitzen nach den größeren Exemplaren an die großen Seen machen. Hier kommt ihr zu Dominiks Weg zum Carphunting: Wir über uns... 


Der Feierabend ist nicht zu unterschätzen...

Marcel
Marcel

Zunächst möchten wir unser neues Communitymitglied Marcel begrüßen.

  

Wir über uns...

 

Bis dato dachte ich, dass das Feierabendfischen nur was für Stipper ist. Doch Marcel, dessen Leidenschaft unter anderem

Dominik
Dominik

auch das sogenannte Stalken bei kurzen Ansitzen ist, hat mich bei seinem Kurzansitz mit seinem Bruder Dominik für 2 Stündchen nach Feierabend eines Besseren mit einem schönen 36 Pfünder von Dominik belehrt. Hierzu ein fettes Petri vom Rest der Community!!!Alle Bilder ihrer kurzen Session findet ihr im Monat April 2015 unter folgendem Link: Mediatheke

 

EBRO - Die Website

Wie versprochen ist die Website zu unserem Abenteuer an den riba roja endlich in unsere Website eingebunden. Die Story umfasst einen kurzen Einblick von der Planung bis zu den Gegebenheiten vor Ort. Alles hat zwar ein Ende! Aber mit der Mediathek wollen wir uns noch lange daran erinnern können. Viel Spaß beim Ansehen der Videos und der Bilder unter: EBRO

 

Futterstraße zum Erfolg - Die letzte Nacht

Die letzte Nacht stand bevor. Jetzt hieß es nochmal alles geben und in die Trickkiste greifen.

Da wir in dieser Woche unseren Spots treu geblieben sind und viel auf Spotmixe gesetzt haben, war es in Ufernähe nur eine Frage der Zeit, wann sich die Kleinfische ebenfalls darauf stürzen. Als sich am Nachmittag das Wetter so darstellte, dass es wieder eine windstille Nacht geben würde, wurde nur noch der Hakenköder mit einem PVA-Säckchen bestückt. Ich hatte die Theorie bei diesen vereinfachten Strömungsverhältnissen die größeren Exemplare, die man an der Tiefenkante flussaufwärts ziehen sehen konnte auf die Spots aufmerksam zu machen. Also hieß es, den letzten Rest des Mixes mit dem Boot von der Strömungskante in Sichelform hinter die Landzunge bis ca. 10 Meter vor die beiden Spots zu bringen. Als die Futterstraße angelegt war, dauerte es keine  2 Stunden und ich durfte das erste Mal meinen NTXR bei einem Doppelrun lauschen. Leider haben es nicht beide in den Sack geschafft. Ebenso nicht der Dritte in den frühen Morgenstunden. Doch einer hatte wohl über den Buschfunk gehört, dass es in dem Säckli doch recht gemütlich ist.

Dieser schöne 25 Pfünder konnte bei dem Doppelrun sauber gelandet werden, sodass wir nach  einer sehr kurzen Nacht mit insgesamt 5 Runs am heutigen und letzten Morgen der Tour dieses Abschlussbild machen konnten. Nun heißt es ab in die Heimat zu unseren Lieben und sich bald wieder auf das CARPHUNTING an den Seen und Flüssen in unserer näheren Umgebung zu begeben.


Spottreue zahlt sich aus!

Nachdem nach der passenden Spotmixwahl die ersten beiden schönen Wildkarpfen gelandet werden konnten, sanken die Nachttemperaturen rapide. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag lag der maximale Tiefpunkt bei 4 Grad. Im letzten Beitrag habt ihr Infos über die Spotwahl erhalten. Jetzt könnt ihr euch vorstellen, dass bei dem Temperatursturz nicht so fiel ging. Nun stellte sich die Frage, ob moven oder Spottreue sich auszahlen würden. Ich habe auf den Feuerball vertraut.


Am vergangenen Abend zog sich der Himmel zu und es wurde absolut windstill. So konnte sich der Flachwasserbereich an den Schilfbänken auch nicht so herunterkühlen. Zwischendurch dachte ich, der EBRO ist ein See. Die Spottreue sollte sich auszahlen!

So konnte Marwin einen schönen 20 Pfünder und ich einen 28 Pründer in der gestrigen Nacht davon überzeugen bis zum heutigen Morgen im Karpfensack Platz zu nehmen. Die hoffentlich vielversprechende letzte Nacht liegt vor uns...


Die 30 Pfund sind geknackt!

Im gestrigen Block konnten wir euch den ersten EBRO-Karpfen von Marwin präsentieren und ihr habt einen ersten Eindruck von den Temperaturverhältnissen bekommen. Da wir die Karpfen beim Rollen beobachten konnten, aber nicht von der Köderwahl weiter überzeugen konnten, musste schnell eine neue Lösung her. Jetzt hieß es, neben der Spotwahl auch den Köder zu verfeinern. Also ab ins nächste spanische Angelgeschäft. Dort konnte meine Idee nach vorheriger Feinabstimmung und Heimatsupport von Roman umgesetzt werden.

Ein klassischer Spotmix mit zusätzlich gecruchten Pellets, der auf Maiskörnern am Haar und im PVA-Säckchen appetitanregend am Futterplatz dargeboten werden sollte. Das sollte es sein und siehe da, die Lösung scheint gefunden zu sein; mit 3 Läufen in der vergangen Nacht.


Und wie ihr ja bereits wisst, bin ich erst im vergangenen Jahr vom Stipp- und Feederfischen zum Karpfenangeln gekommen. Das heißt, dass das Potential für einen PB noch nicht ausgeschöpft ist. So konnte ich mir sogar mit dem ersten Fisch nicht nur den Traum eines EBRO-Karpfens erfüllen, sondern mit diesem schönen Wildkarpfen die 30 Pfundmarke knacken.

Mal sehen, was der heutige Tag und die noch vor uns liegenden zwei Tage und drei Nächte für Überraschungen bereithalten (natürlich auch für unsere Raubfischspezis).


Nach der Tour wird es auf der Carphuntingseite (http://carp-hunting.jimdo.com/?mobile=1eine eigene Rubrik über den EBRO geben, wo auch unsere Raubfischspezis vertreten sein werden, die schon einige Zander, Welse und sogar einen Hecht überlisten konnten.


Also, wir halten euch auf dem Laufenden. Falls ihr euch selber am Wasser befindet, selbstverständlich, Petri...


Der erste EBRO-Karpfen

Nach 3 Tagen der Spotsuche und mehreren Fehlversuchen an den tiefen Kanten bei einer Wassertemepratur zwischen 9 und 12 Grad lag die Entscheidung sehr nah einen Spot in einem seichteren Gewässerabschnitt zu befischen. Da der Zielfisch zwar im seichteren steht und damit meine ich auch steht, da sie kaum Aktivität zeigen, lag die Hakenköderwahl im Vergleich zu einem sich schnell auflösenden Pellet, die hier im Allgemeinen gefischt werden, bei einem der Lieblingsköder. Einem 20-er Penny, der sich nicht so schnell auflöst  und lange das Aroma hält, um die Ruhe am Platz zu halten. Und ein paar Tage liegen ja noch vor uns. Wir sind gespannt, was noch passiert.


Endlich einen Spot gefunden!

Nachdem wir gestern den Tag damit verbracht haben nach freien Spots zu suchen, haben wir es nun endlich geschafft und die Ruten sind für' s erste ausgelegt. Wir sind gespannt, was die Woche so bringt. Unsere Raubfischamigos waren da mit bisher 2 Zander und 1 Wels erfolgreicher. Hierzu Petri von uns.

Nach 17 Stunden - Endlich am Ziel angekommen

Jetzt ist der Ebro endlich zum Greifen nah. Nach über 17 Stunden Fahrt haben wir das Camp erreicht. Jetzt heißt es erstmal auf's Ohr hauen, denn gleich geht es los. Wir halten euch auf dem Laufenden...

 

 

1486 km...

Der Countdown läuft ab... Alles gepackt und alle sind an Bord. Wir haben noch schnell unsere Liebsten geknuddelt und befinden uns auf dem Weg in Richtung Süden.

 

 

EBRO - Der Countdown läuft

Nur noch ein paar Tage und es geht endlich los. Seit mehr als einem Jahr fiebern wir (und nicht nur die Carphunter) unter uns, sondern auch die Raubfischspezis dieser Reise hinterher. Wir hoffen, dass wir euch ein paar tolle Bilder liefern werden. Und vielleicht auch einen schönen Bericht. Da auf dieser Reise nicht nur Carphunter an Bord sein werden, werden wir euch auf unserer Website eine eigene Unterseite präsentieren.

 

Marwin - Willkommen!

Mich begeistern nicht nur die tollen Drills, sondern auch das ganze Drumherum. Der eine oder andere hat vielleicht auch schon meinen Bericht über die EOS 1200D gelesen.


Ich hoffe, dass auch ich in diesem Jahr viele schöne Bilder liefern kann. Also, Petri!

Neues Communitymitglied!

Unsere Community hat an Zuwachs gewonnen. Wir hoffen, dass wir euch bald ein paar schöne Fotos von Kevin unserem Greenhorn präsentieren zu können (Wir über uns...)

Endlich sitzt der erste Karpfen der Saison...

Den See, den wir uns für das letzte Wochenende ausgeguckt haben, war vielversprechend. Roman war schon einen Tag vorher angereist. Als ich ihn endlich in Sichtweite hatte, war ich so euphorisch, dass ich das Loch nicht gesehen habe. Da war es passiert und man musste mich herausziehen.

Endlich am Platz angekommen, lief es zuerst aufgrund der Witterungsverhältnisse eher schleppend. Doch durch die Ideen der Kategorie "Spitzenklasse" von Roman alias El Partkculo konnten wir die ersten Karpfen der Saison unser nennen. Schaut euch die aktuellen Bilder an... Zur Mediatheke

Ein starker Partner - Wenn's um das Thema neue Gewässer geht!

Uns hat in der letzten Saison immer wieder die Frage gequält -An welchem Gewässer können wir denn noch fischen?-. Denn wir wollten auch mal etwas anderes sehen, als unser Heimatgewässer. Also haben wir uns in Eigenregie auf die Suche gemacht. Wir waren auch sehr erfolgreich dabei, aber wie es halt so ist. Die Einschränkungen an den meisten Gewässern waren einfach viel zu groß. Bei unserer Recherche sind wir dann auf "The Carp Specialist" gestoßen. Anfangs waren wir sehr skeptisch dem Thema Paylake gegenüber. Doch als wir uns näher damit beschäftigt haben, sind wir mit Jeroen und dem Team von "The Carp Specialist" auf einen Partner gestoßen, der einem nicht nur die Arbeit zum Thema Suche nach neuen Gewässern abnimmt. Nein! Mit diesem Team haben wir auch Karpfenspezialisten gefunden, die ebenfalls den klassischen Gedanken eines Paylakes ablehnen und das Ambiente, wie an einem Forellenzuchtteich gänzlich verneinen.

 

Aber macht euch selber ein Bild. Auf unserer Seite kommt ihr mit einem Klick auf das Banner direkt zu "The Carp Specialist"...


Nützliche Webseiten


EBRO - Die Rigs

Die Vorbereitung zu unserer Ebrotour ist fast gemeistert. Wir wünschen euch beim Lesen und vielleicht auch beim Nachbinden viel Spaß...


Zum Bericht

2015 - Es hat begonnen!

Die Saison hat nun nach der Suche nach neuen schönen Gewässern endlich begonnen. Unser eigentlicher Zielfisch konnte leider noch nicht von dem Saisonbeginn überzeugt werden, aber es ist trotzdem was Schönes dabei. Schaut einfach mal rein...


Zur Mediatheke