Vulkankessel

Dieses wundervolle Panorama, das ihr oben seht, ist sozusagen die Gartenlandschaft von Daniel, der im Januar diesen Jahres der Community beigetreten ist und gemeinsam mit uns seine Passion, die er mit Herz und Seele verfolgt, teilt. Tiefe Stauseen und uralte Vulkankessel, das sind die Spots, die Daniel erkundet und wo er sich wohlfühlt. Anfang März trafen sich Daniel und Sebastian an einem von Daniel Lieblingsstellen. Sebastian kam fast zu spät, weil er an jeder zweiten Abbiegung eine neue traumhafte Kulisse und Natur pur entdeckte. Doch er stellte sich eine Frage, wie soll man bei diesen Wassermassen und diesen unglaublichen Tiefen überhaupt einen geeignet Spot finden? Im wahrsten Sinne des Wortes kam es ihm vor, wie die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen. Denn im ersten Moment ist es nicht nur beeindruckend, sondern auch einschüchternd zugleich. Doch den letzten Eindruck konnte Daniel nach einer kleinen zweistündigen Begehung eines kleineren Teilabschnitts etwas besänftigen. Trotz Wassertemperaturen von 4 Grad und teilweise noch liegendem Schnee beschlossen die beiden am vergangenen Freitag den ersten gemeinsamen Ansitz zu wagen. Alles stand unter dem Motto "Austausch und eine geile Zeit am Wasser". Doch dass es so ausgehen würde, damit haben die beiden nicht gerechnet. Hier nur ein paar Eckdaten: 1 Grad, Nordostwind und fallender Luftdruck. Daniel war bereits am Lager angekommen, als sich Sebastian auf der Hinfahrt in einem Waldabschnitt aus dem Bürohemd in die Wochenendklamotte gepult hat. Als auch er endlich angekommen war, schnappte sich Daniel erst mal mit Echolot bewaffnet Sebastian und wies ihn in die ersten Geheimnisse des Gewässerabschnitts ein. Ohne diesen Support hätte er die Stecknadel im Heuhaufen sicherlich nicht gefunden. Sowohl fruchtig als auch fischig. Das sollte die Strategie sein. Sie befischten Wassertiefen zwischen 4,50 Meter und 7,00 Meter.  Dass die fruchtige Variante auf 5,70 Meter zum Erfolg führen sollte, da haben beide nicht mit gerechnet. Aber ein Versuch ist es immer wert. Nach zwei "Monsterbrassen" in der Nacht und weiterhin noch schlechter werdendem Wetter und einer Nacht mit Bodenfrost, beschlossen die beiden spätestens abends abfahrbereit zu sein, da auch Schneefall gemeldet war. Und Daniel sagte noch: "Warte mal ab, dieser Teilbereich ist immer für eine Überraschung gut!" Und Samstagnachmittag um 14:00 Uhr war es dann soweit. Fallbiss, ohne viel Radau! Bei einer Entfernung von 165 Metern konnte es nur eine Brasse sein. Gleicher Biss wie in der Nacht. Sebastian nahm die Rute an und da war es. Direkter Kontakt und die Rute ist im Anschlag. Es war klar, es konnte keine Brasse sein! Das D-Rig, was für Frankreich ausprobiert wurde, hielt, was es versprach. Und Dank Daniels Guiding konnte der erste Vulkankessel-Spiegler sicher gelandet werden. Alle Bilder der Session und des 30 Pfünders findet ihr in unserer Mediatheke im Monat März. Petri an die beiden und wir freuen uns jetzt schon auf Ihre zukünftigen Sessions.

 

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