Eine Lehrstunde...

... par excellence! Am letzten Wochenende stieg die Spannung bei Dominik, Marcel und Sebastian. Endlich war es so weit. Der erste Ansitz am neuen Hausgewässer stand bevor. Dominik und Marcel haben sich bereits am Samstag ein beschauliches Plätzchen vor einer Schilf- und Sandbank ausgeguckt. Am Sonntag wurde Dominik dann von Sebastian abgelöst. Marcel und er machten sich dann gemeinsam auf an die weit entfernteste Stelle, die es überhaupt gab. Mit dem gesamten Tackle war das eine absolute Höllentour. Doch das sollte sich auszahlen. Noch bevor die Location komplett bezogen war, wurden die Rigs ausgebracht. Die beiden befischten insgesamt 6 Spots mit Entfernungen zwischen 150 und 245 Metern. Nicht einmal eine Stunde hat es gedauert bis der erste Piepser ein Lebenszeichen von sich gab. Während des Drills wurde den beiden klar, dass das Fischen an diesem bzw. an solch einem See, der eine solche Bodenstruktur aufweist, kein einfaches Drillen werden sollte. Dabei sollten sie Recht behalten. Nicht nur die Distanz, sondern auch die Kraft der Fische, die die Möglichkeit haben immer wieder ins tiefere Wasser ziehen zu können, sollten sich noch als Schwierigkeit herausstellen.  Als die beiden sich dann endlich sicher waren, sie könnten ihn landen, entwickelte der kapitale Spiegler eine Kraft und zog ungebremst in alle anderen Ruten. Da war nichts mehr zu machen. Aber zumindest hat er sich sehen lassen, bevor er nach einem unglaublichen Schnursalat ausgeschlitzt hat. Sebastian vermutete, dass dies an den Absenkbleien lag, weil diese vermutlich unter Wasser zwischen den Plateaus eine Art "Spannseil" bildeten. Also Absenkbleie weg! Das Ganze sollte noch ganze dreimal passieren bis die beiden unzählige Bleie, Leadcore und in Summe fast 500 Meter Schnur ärmer waren. Gezwungenermaßen mussten nun die Spulen ran, die Sebastian noch von der Ebrotour hatte. Kaum Dehnung! Das war der Schlüssel bei diesen Distanzen und diesen kampfstarken Fischen. Denn so hatte man direkt den Kontakt zum Fisch und konnte den Drill selber bestimmen. Die beiden sind sich einig. Das war eine Lehrstunde. Doch trotz miesen Wetters und einer harten Materialschlacht haben sie sich nicht demotivieren lassen und konnten so auch noch einpaar schöne Fische, nach so viel verlorenen schönen Exemplaren, landen. Für die Drei steht eines fest. Das ist ihr See und sie freuen sich schon auf die Nächsten Überraschungen, die er für Sie bereithält. Auf diesem Weg 1000 Dank an Gerard für den tollen Support vor und während der Session. Alle Bilder der Session findet ihr im Monat Juli in der Mediatheke. Viel Spaß beim Ansehen.


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