Unter die Lupe

Als wir uns am Anfang des Jahres in der Community trafen, beschlossen wir, dass wir das Thema Paylake näher unter die Lupe nehmen wollten. So vieles hatten wir darüber gehört. Und die Meinungen wichen stark voneinander ab. Es gab Carphunter, mit denen wir sprachen, die fast ausschließlich an sogenannte Betaalwarteren ihrem Hobby nachgehen. Ebenso haben andere die Meinung, es sei wie in einem Forellenzirkus und sie würden niemals an ein solches Gewässer fahren. Wir wollten es genau wissen! Warum klaffen die Meinungen so weit auseinander. Das stand im Fokus. Und eines steht fest. Das waren richtig spannende Sessions. Als wir uns dazu entschieden haben, haben wir unsere Entscheidung bei der Buchung dahingehend festgelegt, dass wir eine maximale Anreisezeit von 2 Stunden nicht überschreiten wollten. Bei unserer Recherche viel uns direkt auf, dass es Unmengen an Veranstalter gab, die sich ausschließlich mit dem Thema Paylake beschäftigen. Im Umkreis unserer Heimat war dann schnell klar, dass wir uns für den Tine’s Lake, den Timmy’s Lake, De Ronde Bleek und Het Broek entschieden haben. Da gab es aber noch einen See. Allerdings würden wir diesen nicht in die gleiche Kategorie packen wollen. Zu diesem kommen wir aber später. Es gab viele Horrorstorys, die wir vorab gehört hatten. Paylakes seien Betonwannen ohne größere Struktur und die Karpfen dort seien nur auf die vom Eigentümer genutzten Futtermittel dressiert. Um es kurz zu machen. Alles absoluter Blödsinn. Natürlich gibt es auch unter Paylakes die strukturämeren und die strukturreicheren Seen. Und eine Fanggarantie gibt es auch hier nicht! Bei den o.g. Seen ist natürlich der ein und andere PB gefallen. Aber es sind auch Seen dabei, an denen hat sich manch einer die Zähne ausgebissen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Eigentümer dieser Seen mit viel Herzblut und Liebe das Thema Karpfenangeln supporten und dabei stehen immer unsere Lieblinge im Vordergrund. Und jetzt mal ehrlich! Manchmal ist es doch auch besser, wenn nicht jedem an einem See freie Bahn gelassen wird, dem das Thema Catch & Release eher ein Fremdwort ist. Jeder der o.g. Seen ist eine Reise wert und hat seinen eigenen Reiz. Hier haben wir euch ein paar Eindrücke zusammengestellt.

Doch jetzt zu einer ganz besonderen Perle der Natur. Bei unseren Recherchen sind wir auf zwei Seen in Tüschenbroich bei Heinsberg gestoßen. Bei dem Angelpark Tüschenbroich fällt es uns schwer, von einem klassischen Paylake zu sprechen. Denn das ist es nicht. Klar zahlt man hier für seinen Spot, aber das ganze Ambiente ist nicht mit einem Paylake zu vergleichen. Hier hat man wirklich ein eigenes kleines Stück Natur für seine Session und das mit einem unbezahlbaren Blick auf eine Burgruine. Diese Perle der Natur hat so viele unterschiedliche attraktive Spots, dass es schon fast unglaublich ist. Und dann kommt da noch dieser unglaubliche Fischbestand. Die Leidenschaft, die Bianca Wirth in die von ihr und Uwe Wirth bewirteten Seen steckt, spürt man, wenn man dort seinen ersten Ansitz hat. Und wir von der Community freuen uns schon sehr auf die kommende Saison, wenn wir dort wieder ein paar unvergessliche Sessions verbringen dürfen.

Alle Details der Seen aufzuführen, würde sicherlich den Postrahmen sprengen. Aber schreibt uns doch auf Facebook eine PN oder kommentiert mit euren Fragen diesen Blog. Wir werden gezielt auf eure Fragen eingehen und euch unsere Erfahrungen mitteilen.