Ein kleines Abenteuer...

...das sollte es werden. Und wer noch diesen FACEBOOK Post kennt, der weiß, dass hier noch eine Rechnung offen stand. Wie so oft begann alles mit einem kleinen Telefonat. Vor etwas drei Wochen telefonierten Marcel und Sebastian miteinander. Beide waren sich einig, dass sie nach so langer Zeit der Abstinenz beide ans Wasser mussten. Ohne viel Druck und hohen Erwartungen ging die erste Session für dieses Jahr am vergangen Freitag los. Am frühen Morgen fuhr Sebastian bei leichtem Schneefall los. Bei Marcel angekommen, wurde er mit einem leckeren Speck mit Ei Brot erwartet. Da konnte ja eigentlich nichts mehr schief gehen, wenn man so gemütlich startet. Auf der Fahrt zum See erhielten die beiden immer wieder Wetterupdates von Gerard. Hierbei ging es in erster Linie nicht darum, in welche Bucht der Wind drückt oder wie der Luftdruck sich wohl entwickelt. Denn die beiden wussten schon, dass ein konstanter Luftdruck was anderes ist, als das, was gemeldet war. Nein, es ging einfach nur darum, wann der perfekte Zeitpunkt wäre, die Porter zu packen, um zumindest trocken am Platz anzukommen. Bei den gemeldeten Windgeschwindigkeiten wussten beide, dass der ausgewählte Platz, die vermeintlich schlechteste Entscheidung war. Aber von dort aus kam man einfach am Besten an die Spots. Also gingen sie das Risiko ein. Und es sollte ja nun auch ein kleines Abenteuer werden! Doch Sie sollten auch etwas Glück haben. Nachdem alles aufgebaut war, die Ruten gut ausgelegt waren, kredenzte Marcel nach seinem Soundcheck (Bild oben) für die Nacht leckere frisch gemachte Burger. Beide waren sich sicher, dass es egal sei, ob sie einen ihrer Lieblinge bei diesen Bedingungen überzeugen konnten oder nicht. Es sollte einfach eine tolle Zeit am Wasser werden. In den späten Abendstunden ging es dann los. Regen, Regen, Regen aber vor allem noch mehr Wind. Bis spät in die Nacht wechselten sich die beiden ab, die Bivvys neu zu verzurren. Als es dann etwas ruhiger wurde, strahlte das Bivvy von Sebastian in einem hellen blau... VOLLRUN!!! Und was für einer! Das Adrenalin schoss ins Blut. Die Stiefel fast falsch angezogen und ab die Böschung runter. Marcel brüllte schon hinterher. Ich komme nach... Und so haben sich die Mühen auch noch bezahlt gemacht. Ein schöner 25 Pfund Schuppi kam auf eine Stippvisite vorbei. Und das auf dem Spot, den wir nach einem Tipp von Dominik mit etwas Maggi verfeinert hatten. Was für ein Saisonbeginn dachten sich die beiden. Einfach nur klasse! Marcel und Sebastian haben es auch geschafft, ein paar Fotos der Session an dem Platz zu machen, der seither für Sebastian den Spitznamen Kap Hoorn trägt. Die Zeit dafür war zwar knapp, aber immerhin. Diese findet ihr in unserer Mediatheke.