50 Pfundrekord am Vereinsgewässer!

Was heute Morgen bei Marc passiert ist, war einfach unglaublich, was so ein Fisch in einem auslösen kann, ist gigantisch. Kurzfristig entschied sich Marc mit einem alten Freund von Donnerstag auf Freitag eine Nacht an ihrem Vereinssee angeln zu gehen. Donnerstags bekamen sie in Kaiserslautern einen Wetterumschwung, es regnete fast den ganzen Tag und die Temperaturen fielen von 24 auf 15 Grad, was ihm etwas Sorgen machte. Am Wasser angekommen empfing uns aber strahlender Sonnenschein, was seine Laune wieder erheblich steigen ließ. Da die beiden sich länger nicht gesehen hatten, entschieden sie sich gleich für den ersten Platz am Parkplatz. Dort kann man prima zu zweit angeln und die Mücken machen einem an diesem Platz auch nicht so sehr das Leben schwer. Direkt an diesem Platz ist eine kleine Schilfreihe, wo sie ihre Ruten ablegen wollten. Sie legten beide Ruten hinter das Schilf auf einer abfallenden kannte ab und Marc fütterte großflächig drei Hände voll Boilies um seine Montagen. Wenn man sich so lange nicht gesehen hat, gibt es natürlich viel zu erzählen und bei dem ein oder anderen Bierchen saßen sie bis kurz nach eins auf der Bank am Gewässer ehe sie sich in ihre Bivvys zurückzogen, um wenigstens noch ein paar Stunden zu schlafen. Um kurz nach vier wurde Marc von einem einzelnen Ton seines Delkims. Er dachte sich nichts dabei und drehte sich erst mal wieder auf die andere Seite. Kaum umgedreht folgte ein kurzer Dauerton und er stand Kerzengerade im Bivvy. Doch darauf folgte nichts mehr. Er dachte schon der Fisch hätte losgelassen!? An der Rute angekommen, sah er nichts Auffälliges.  Er hob die Rute an, doch was war das. Er hatte einen vermeintlichen Hänger. Er zog etwas fester und erst da merkte er, dass die Schnur sich im Kraut verheddert hatte. Nach einem kurzen Ruck war die Schnur gelöst und auf einmal zog etwas am anderen Ende der Schnur so stark, dass er nichts dagegen setzen konnte. Kurz darauf gab es an der Wasseroberfläche einen riesigen Schwall, der Fisch zog immer wieder von oben nach unten. Er konnte wirklich nichts dagegen setzen. Jeden gewonnenen Meter nahm er ihm. Er überlegt kurz und dann, war es klar. Hose raus und rein ins kühle Nass. Eine gute Entscheidung, denn nach fast 30 Minuten Drill entschied sich der Fisch seine Bahnen im Uferbereich zu ziehen. Während einer Flucht nach links stellte er ihm dann instinktiv ohne was zu sehen seinen Kescher in die Bahn und konnte ihn endlich landen. Wow, dachte er sich, als er ihn im Kescher sah. Das ist auf jeden Fall ein 40er. Da es noch nicht hell war, entschied Marc kurzerhand den Fisch bis zum Sonnenaufgang in der Wiegeschlinge zu hältern. Gegen sieben Uhr wachte dann auch sein Kollege auf, der von der ganzen Aktion noch nichts wusste. Doch erst mal tranken sie eine Tasse Kaffee, ehe Marc zu ihm sagte: „Ich wollte Dir mal etwas zeigen!“ Er staunte nicht schlecht und Marc auch. In der Wiegeschlinge befand sich ein wirklich makelloser 51,4 Pfund schwerer Spiegelkarpfen. Das war der neue Seerekord. Er hatte schon ein paar 40er gefangen. Aber dieser Fisch freut ihn so unglaublich. So einen Adrenalinschub hätte er noch nicht erlebt.

 

 

In diesem Sinne wünscht er allen, die sich dieses Wochenende noch ans Wasser bewegen, wie Gerard, Dominik, Marcel und Sebastian viel Erfolg und Petri!!! Alle Bilder findet im Monat Juni in unserer Mediatheke und ein dickes Petri an Marc von der ganzen Community.

 

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